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Die Onlinebewerbung im Internet verlangt ebenso viel Sorgfalt wie die klassische Bewerbungsmappe. Zwar herrscht im Netz grundsätzlich ein lockerer Ton, doch der ist völlig daneben, wenn Sie sich papierlos auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben. Die Onlinebewerbung setzt sich immer mehr durch. Vor allem Großkonzerne bevorzugen die elektronische Variante im Internet. Damit Sie und Ihre Bewerbung per E-Mail gut ankommen, sollten Sie ein paar Regeln beachten.
39 Prozent der deutschen Betriebe fordern laut einer Umfrage auf focus.de, dass Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail einreichen. Aber schludern Sie nicht bei der Onlinebewerbung! Der Betreff muss konkret und korrekt sein. Geben Sie in die Zeile bei der E-Mail-Bewerbung unbedingt das Wort "Bewerbung" ein, den Titel der Anzeige und die entsprechende Kennziffer. Nur so kann der Personaler sie schnell zuordnen. (Bewerbungsanschreiben: So bauen Sie es auf)
Onlinebewerbung besser nicht zu locker angehen (Quelle: imago)
Ihre E-Mail-Adresse muss seriös klingen. Im Klartext: Adressen wie beispielsweise "supergirl@..." gehen gar nicht. Verwenden Sie eine Form wie Vorname plus Name, At-Zeichen, Anbieter. Legen Sie sich notfalls einfach eine zweite Adresse zu. Ihr Anschreiben, sozusagen Ihre Visitenkarte, sollte kurz, sachlich und prägnant formuliert sein. Fügen Sie maximal drei Anlagen im PDF-Format an - am besten einen Lebenslauf und optional zwei eingescannte Zeugnisse. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Anlagen eine Dateigröße von zirka 1 MB nicht überschreiten. (E-Mails schreiben: Tipps für erfolgreiche Mails)
Die „Süddeutsche Zeitung“ weist darauf hin, dass bei Onlinebewerbungen eine Menge Fettnäpfchen lauern, die Bewerbern leicht per Mausklick passieren. Damit Ihr Auftritt im Internet Sie nicht sofort ins Abseits befördert, müssen Sie Fehler unbedingt vermeiden.
„Ein Smiley hat in einer Onlinebewerbung nichts zu suchen", sagt die Etikette-Trainerin Imme Vogelsang gegenüber der Zeitung. Ebenso seien Chat-Ausdrücke genauso tabu wie Rechtschreibfehler. “Dadurch disqualifiziert man sich schnell", warnt auch Bewerbungsberater Gerhard Winkler.
Alles klein zu schreiben ist natürlich auch keine Lösung. Außerdem darf der Tonfall niemals zu locker oder vertraulich sein. „Hallo, ich bin der Jens“ hat in einer Onlinebewerbung nichts zu suchen. „Sonnige Grüße“ oder „Cheers“ oder gar "LG" sind ein ganz schlechter Ausstieg. Bleiben Sie bei den Klassikern „Sehr geehrte Damen und Herren“, und verabschieden Sie sich „mit freundlichen Grüßen“. (Die Online-Jobsuche bietet viele Vorteile)
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