jb (CF)
Online-Banking ist praktisch, erspart Ihnen den Weg zur Bank und macht Sie unabhängig von Öffnungszeiten. Doch wie ist es um die Sicherheit bestellt? Sich häufende Betrugsfälle machen Bankkunden skeptisch, und die Geldinstitute rüsten sich gegen immer neue Methoden professioneller Betrüger. Daher sollten Sie sich mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzen, wenn Sie Online-Banking nutzen - wir geben Ihnen die wichtigsten Tipps.
„Mehr als 26 Millionen Deutsche erledigen ihre Überweisungen am liebsten online“, berichtet die "ARD". Und für Trickbetrüger ist das ein lohnenswerter Markt - zum Leidwesen der Bankkunden. Ihre Methoden sind vielfältig. (Sicheres Passwort: Diese Kombinationen sind nicht zu knacken)
Ein TAN-Generator bietet höchste Sicherheit (Quelle: imago)
Zu den häufigsten gehört das sogenannte Phishing: In gefälschten E-Mails werden Sie dazu aufgefordert, Ihre Zugangsdaten zum Online-Banking einzugeben, die im Anschluss bei den Betrügern landen. Ebenso beliebt ist Schadsoftware, die heimlich Ihre Tastatur ausspäht, wenn Sie sich beim Online-Banking einloggen. Auch hier landen Ihre Log-in-Daten anschließend bei den Kriminellen.
Laut „Financial Times Deutschland“ entstand 2010 allein in Deutschland ein Schaden von mehr als 21 Millionen Euro durch Phishing – Tendenz steigend. Da wundert es nicht, dass die Banken ständig an neuen Sicherheitssystemen arbeiten. Die bisher gängigen Verfahren „TAN“ oder „iTAN“ gelten als veraltet und unsicher.
Viele große Banken wie die Sparkasse, die Volksbank oder die Deutsche Bank haben deshalb Ihr Online-Banking auf neue Sicherheitsverfahren wie „MobileTAN“ oder „ChipTAN“ umgestellt. Diese zwei Verfahren unterscheiden sich insofern, als dass bei „MobileTAN“ eine SMS auf Ihr Handy gesendet wird, wenn Sie online eine Überweisung tätigen wollen. (Vorteile und Risiken beim Onlinebanking)
Beim „ChipTAN“-Verfahren hingegen bekommen Sie von Ihrer Bank einen sogenannten TAN-Generator ausgehändigt, ein Gerät ähnlich eines Taschenrechners, in welches Sie vor einer Online-Überweisung Ihre Geldkarte einführen müssen, um eine eigens für diese Überweisung generierte TAN zu nutzen, wie "Computerbild" erklärt. Für Sie als Bankkunde entstehen hierbei Kosten für anfallende SMS oder den TAN-Generator (etwa 15 Euro).
Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihre Bank, sondern seien Sie auch selbst wachsam: Geben Sie die Webadresse Ihrer Bank immer per Hand ein, und klicken Sie niemals auf Links fremder Websites oder E-Mails, die angeblich zu Ihrer Bank führen. (Onlinebanking: Wie sicher ist es wirklich?)
Achten Sie auf eine verschlüsselte Internet-Kommunikation: Diese erkennen Sie am „https“ (statt „http“) in der Adresszeile Ihres Webbrowsers, einem Schloss-Symbol oder einer grün gefärbten Adresszeile.
Außerdem sollten Sie die Anti-Viren-Software Ihres Computers stets aktuell halten und regelmäßige Sicherheitsupdates ausführen. So sind Sie laut "ARD" effektiv vor fremder Schadsoftware geschützt.
Lesen Sie mehr: ChipTAN und MobileTAN im Vergleich
jb (CF)
Mit einfacher Software lassen sich die Dateien bearbeiten. zum Video
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