ks (CF)
Ohrmilben sind nicht nur eine überaus unschöne Erscheinung, sondern beinträchtigen auf Dauer auch das Immunsystem der Katze. Der erste Schritt einer wirksamen Behandlung ist die frühzeitige Erkennung des Problems.
Ein erstes Anzeichen für einen Ohrmilbenbefall sind feine Krümel, die an Kaffeesatz erinnern und aus den Ohren des Tiers tröpfeln. Die Katze kratzt sich infolgedessen besonders häufig und schüttelt ruckartig den Kopf. Idealerweise lassen Sie es gar nicht so weit kommen, denn diese Anzeichen zeugen bereits von einem vorangeschrittenen Befall. Eine Calendula-Tinktur aus der Apotheke gilt als wirksame Ohrmilben-Prophylaxe. Das homöopathische Mittel hemmt das Bakterienwachstum und wirkt desinfizierend.
Da Ohrmilben auch das Immunsystem der Katze angreifen, müssen Sie es durch gesunde, vitaminreiche Kost nach Kräften unterstützen. Eine Echinacea-Kur kann ebenfalls helfen.
Sofern Sie der Katze Tropfen verabreichen, müssen Sie besonders vorsichtig vorgehen: Katzen sind grundsätzlich sehr schmerzempfindlich. Gleichzeitig gehören die Ohren zu den empfindlichsten Körperstellen, weshalb bereits das Eintröpfeln von Salben zu einer Geduldsprobe werden kann. Benutzen Sie zum Säubern des Gehörgangs daher keinesfalls Q-Tips, sondern ausschließlich einen Wattebausch ohne Stab oder ein Stück Taschentuch. Sofern sich die Katze an den befallenen Stellen bereits blutig gekratzt hat, müssen Sie diese sogleich desinfizieren.
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