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Ohrmilben gehören zu den klassischen Katzen-Wehwehchen. Ein Befall ist nicht nur unschön anzusehen, sondern greift auf Dauer auch das Immunsystem des Tiers an.
Ohrmilben gehören zur Gruppe der Räudemilben und setzen sich insbesondere am äußeren Gehörgang sowie der inneren Ohrmuschel der Katze an. Da sich die Störenfriede von Lymphflüssigkeiten aus dem Gehörgang ernähren und dazu einstechen, produziert das Ohr nach und nach vermehrt Ohrschmalz. Dazwischen erkennen Sie die Milben als klitzekleine, bewegliche Punkte. Obwohl sie normalerweise weiß sind, erscheinen sie aufgrund der Vermischung mit dem Ausscheidungsprodukt des Ohrs bräunlich.
Viele Tiere zeigen selbst bei einem vorangeschrittenen Ohrmilbenbefall keine klinischen Symptome. Bei anderen wiederum setzt bereits frühzeitig ein starker Juckreiz an, der das Tier extrem quälen und sogar zur Selbstverstümmelung mit der Kralle bringen kann. Häufig gehen damit auch Blutergüsse und Rötungen in der Ohrengegend einher. Unbehandelt führt der Ohrmilbenbefall nicht selten zu schweren Mittelohrentzündungen.
Als Halter müssen Sie daher frühzeitig mit lokal aufzutragenden Salben oder Tropflösungen für das Ohr entgegenwirken. Eine effektive Behandlung zieht sich in etwa über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen. Bei regelmäßiger Anwendung des jeweiligen Mittels sollten anschließend auch die letzten Larven abgetötet sein.
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