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Besonders wenn Sie ein gebrauchtes Motorrad kaufen möchten, sollten Sie das Öl des Fahrzeugs genauer unter die Lupe nehmen. Durch eine Öl-Analyse können Sie herausfinden, ob das Fahrzeug in einem guten Zustand ist oder nicht. Lesen Sie, worauf Sie bei der Analyse achten sollten.
Der Zustand des Öls verrät viel über den Zustand des Motorrads selbst. Denn ist das Öl mit anderen Stoffen – wie beispielsweise Wasser, Kraftstoff, Ruß oder Metall – verunreinigt, kann dies auf defekte Teile oder Verschleiß hindeuten. Schnelle Auskunft über die Zusammensetzung des Öls erhalten Sie mit einem sogenannten Motoranalyser, den Sie günstig im Fachhandel erwerben können. Dieser besteht auf mehreren Testfeldern, beschichtetem Spezialpapier und einem farbigen Auswertungsbogen.
Was es bedeutet, wenn und wie sich das Öl auf dem Teststreifen ausweitet und verfärbt, können Sie auf dem beigefügten Auswertungsbogen genau ablesen. Bleibt das Öl hell, ist das Motorrad in einem guten Zustand. Bei dunkelbraunen oder schwarzen Tropfen ist scheinbar etwas mit der Maschine nicht in Ordnung. Ein höherer Kraftstoffanteil im Öl könnte beispielsweise auf Verschleiß des Motors oder auf eine falsche Verbrennung hinweisen, zu viel Wasser oder Kühlflüssigkeit auf eine defekte Zylinderkopfdichtung. Ein hoher Anteil an Metall könnte auf Verschleiß an der Kurbelwelle oder an den Ventilen hindeuten.
Sollten Sie anhand der Öl-Analyse und anhand des optischen Gesamtzustands der Maschine den Verdacht haben, dass etwas nicht in Ordnung ist, sollte ein Fachmann dies gezielt nochmal überprüfen. Für eine grobe Analyse des Motorrads lohnt sich die Anschaffung des Motoranalysers in jedem Fall. Die Investition von knapp 12 Euro kann Ihnen so jede Menge Ärger ersparen. (Motorrad gebraucht kaufen: Das gilt es zu beachten)
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