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Gerade bei Katzen ab dem siebten Lebensjahr steht die Behandlung von Nierenerkrankungen leider verhältnismäßig häufig auf der Tagesordnung: Nach und nach wird das Organ schwächer, so dass natürliche Abfallstoffe im Blut nicht mehr gründlich genug herausgefiltert werden können.
Nierenerkrankungen wie die chronische Niereninsuffizienz sind trotz der modernen Medizin von heute leider nicht vollständig heilbar. Es gibt aber sehr wohl Behandlungsansätze, die dem Tier zu mehr Lebensqualität sowie einer höheren Lebenserwartung verhelfen. Der erste Schritt ist eine Futterumstellung: Damit die Niere nicht unnötig viele Abfallstoffe verarbeiten muss, setzen Sie auf eine besonders schonende, leicht zu verwertende Kost. Ihr Tierarzt hält dazu spezielle Diätpläne bereit.
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Tierarzt eine Infusion-Behandlung verordnen, um die Katze vor der Austrocknung zu bewahren. Da viel bekanntlich nicht viel hilft, muss die Flüssigkeitszufuhr genau auf Körpergewicht und Alter abgestimmt werden – andernfalls provoziert die Infusion Lungenödeme oder gar Herzversagen. In den letzten Jahren kommt auch immer häufiger eine medikamentöse Behandlung zum Tragen. Oberstes Ziel der dabei verwendeten Wirkstoffe ist eine Senkung des Blutdrucks. Langzeitstudien über die Auswirkung auf Nierenerkrankungen gibt es bisweilen aber noch nicht. Übrigens können auch Umweltfaktoren wie Desinfektionsmittel oder bleihaltige Farben die Behandlung negativ beeinflussen.
Insbesondere ein Überangebot an Phosphor, verdaulichem Eiweiß sowie chemischen Zusatzstoffen kann eine Nierenerkrankung begünstigen. Im Fachhandel erhalten Sie spezielles Katzen-Diätfutter, das zu einem überwiegenden Teil auf die erwähnten leicht verdaulichen Inhaltsstoffe setzt. Eine solche Fütterung kann die Niere nachhaltig entlasten und das Leiden immerhin abbremsen.
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