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Falls Sie zu denjenigen gehören, die gerne Luft und Licht an die nackte Haut lassen, so seien Sie gewarnt, denn in manchen Ländern müssen Sie mit einer Geldstrafe rechnen. Nicht überall ist das Sonnenbaden im Adamskostüm erlaubt. Lesen Sie, was Ihnen droht, wenn Sie sich hüllenlos an den Strand legen.
Die Hafenstadt Castellammare di Stabia in Italien kam in die Schlagzeilen, da der Bürgermeister ein neues Verbot verhängt hatte. Wer sich in diesem Ort mit Minirock und Hotpants zeigt, muss mit einer Geldstrafe bis zu fünfhundert Euro rechnen. Aber auch Spanien hat die nackte Haut der Touristen satt. In Barcelona ist es verboten, in der Altstadt in Badekleidung herumzulaufen. Auch hier muss mit bis zu fünfhundert Euro Strafe gerechnet werden. Tossa de Mar, der beliebte Badeort an der Costa Brava, möchte keinen Sex am Strand. Wer trotzdem seiner Lust nachgibt, wird eine hohe Buße zahlen müssen.
Goa ist das Reiseziel vieler Touristen und vor allem Hippies tummeln sich seit den sechziger Jahren in dieser Stadt. Jetzt soll Schluss sein mit der allzu großen Freizügigkeit. Besonders die Tempel sollen vor unangemessen bekleideten Menschen geschützt werden. Hoteliers und Reiseleiter klären die Reisenden nun auf, wie sie sich in den heiligen Stätten zu kleiden haben.
Andere Länder drohen nicht nur mit einer Geldstrafe, sondern auch mit Gefängnis. Wer sich in Kenia nackt an den Strand legt, dem könnte es passieren, dass er seinen Urlaub im Gefängnis verlängern wird. In Malaysia könnte dieser wenig erholsame verlängerte Aufenthalt sogar drei Jahre dauern.
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