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Wer bei Outfit und Styling bewusst auffallen möchte, setzt in diesem Jahr auf einen bunten Muster-Mix. Die Zeiten der Gradlinigkeit sind erstmal vorbei: Verschiedene Muster können heute genauso kombiniert werden wie grelle Farben. Eine gewisse Portion Selbstvertrauen ist allerdings Grundvoraussetzung für dieses modische Experiment.
Die Mode kennt viele Muster: Ob klassische Nadelstreifen, ein auffälliges Schachbrett-Muster oder Gitterkaros – der Kreativität sind heute keine Grenzen gesetzt. Bislang galt die Regel, dass man sich beim Outfit stets für nur ein Muster entscheiden sollte, da das Gesamtbild sonst zu unruhig wirkt.
Mit diesen Konventionen dürfen Sie anno 2011 endgültig brechen: Der Muster-Mix ist auf den internationalen Laufstegen deutlich präsent und dürfte auch bald den Sprung auf die Straßen schaffen. Dabei dreht sich nicht alles nur um Hosen und Oberteile, sondern um ein ganzheitliches, bewusst chaotisches Konzept: Da werden orange-braune Socken im Karomuster mit Nadelstreifen-Hosen und Schachbrett-Hemden kombiniert. Oder aber Sie entscheiden sich für verschiedene Variationen eines bestimmten Muster: Ein Cardigan mit großen Karos passt hervorragend zu einem Sakko mit kleinen Karos. Auch Applikationen und Grafikmuster lassen sich auf diese Weise gekonnt kombinieren. Zuletzt setzten bekannte Designer wie Paul Smith auf das bewusst unförmige Styling.
Gerade in Zentraleuropa sollten Sie es aber nicht übertreiben: Die Mut zu Farben, wie es sie beispielsweise in den südlichen Ländern gibt, kennen wir nicht in dieser Ausprägung. Dementsprechend sollten Sie den Muster-Mix als ganzheitliches Styling-Konzept ansehen und die einzelnen Stücke in gewisser Weise aufeinander abstimmen. Andernfalls werden Sie sehr vielen fragenden Blicken begegnen, die zuweilen störend sein könnten.
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