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Für viele Menschen ist bereits die allmorgendliche Pflege mit der Zahnbürste ein nerviges Ritual. Soll man dann auch noch Zahnseide oder gar eine Mundspülung verwenden? "Ja!", betonen die Zahnmediziner insbesondere im Hinblick auf die Mundspülung, die in den entlegenen Winkel des Mundes eine sehr wichtige Funktion erfüllt.
Selbst eine gute elektrische Zahnbürste und Zahnseide können nicht alle Bakterien-Schlupflöcher erreichen. In diesem Zusammenhang ist eine Mundspülung unabdingbar: Die antibakterielle Flüssigkeit wirkt auch entlang der hinteren Backenzähne, die sonst nur schwer zu erreichen sind. Zudem wird gleichzeitig die Oberfläche der Zunge desinfiziert. Kommen Sie dem nicht nach, provoziert der Belag mit der Zeit bei vielen Menschen unangenehmen Mundgeruch. Mittlerweile bieten Drogerien sogar spezielle Mundgeruch-Spülungen an, die zusammen mit einem Zungenreiniger verwendet werden sollen. (Schallzahnbürste bei empfindlichen Zahnfleisch)
Eine Mundspülung bekämpft Bakterien (Quelle: imago)
Unabhängig vom Mundgeruchsproblem ist die Mundspülung eine sinnvolle Prophylaxe für Parodontitis, Karies und Zahnfleischbluten. Gerade Menschen, die unter einem empfindlichen Zahnfleisch leiden und vor allem am Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch häufiger bluten, kommen um den Einsatz einer Spülung nicht herum. (So handeln Sie bei Zahnfleischbluten richtig)
Idealerweise beschließen Sie mit der Mundspülung die tägliche Pflege mit der Zahnbürste. Der Zeitaufwand ist sehr überschaubar, die Anwendung einfach: Im Handel erhalten Sie Produkte, die entweder mit Wasser verdünnt oder unverdünnt etwa zehn Sekunden lang im Mund gegurgelt werden müssen. Das Zähneputzen kann die Mundspülung wohlgemerkt nicht ersetzen. Umgekehrt stellt sie eine sinnvolle Ergänzung der herkömmlichen Zahnpflege dar, denn selbst eine hochwertige Zahnpasta kann nicht alle Bakterien wirksam beseitigen.
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