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Viele Ecken Deutschlands zeugen bis heute eindrucksvoll vom Mittelalter. Viele Burgen in einer Vielfalt an Stilen und Epochen sind in unserem Land besonders gut erhalten, weswegen sogar Touristen aus dem fernen Asien oder den Vereinigten Staaten von Amerika regelmäßig in die hiesigen Breitengrade anreisen.
In keinem Land der Welt ist das Mittelalter nach wie vor so präsent wie in Deutschland: Quer durch das ganze Land verteilt stehen etwa 25.000 Burg- und Schlossanlagen, wovon einige zu den berühmtesten auf dem ganzen Globus zählen. Sicherlich sind unzählige Ruinen darunter, die kaum noch eine Geschichte zu erzählen wissen. Doch der Anblick weltberühmter Bauten wie des Schlosses Neuschwanstein weckt selbst unter den älteren Semestern den Entdecker: Prachtvolle Architektur trifft hierbei auf eine herrliche Naturkulisse, der Film-Klassiker wie „Sissi“ förmlich entsprungen zu sein scheinen.
Burgen: In Deutschland gibt es noch viele zu entdecken (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Längst haben spezialisierte Reisebüros die Möglichkeit erkannt und bieten spezielle „Burg-Pakete“ an, bei denen Touristen aus Japan, China, Russland oder Amerika oftmals mehrere Wochen lang durch sämtliche „Burg-Hotspots“ des Landes touren und sich in moderierten Führungen auf die mittelalterlichen Spuren Deutschlands begeben. Die Albrechtsburg beispielsweise, nordwestlich von Dresden gelegen, ist dabei genauso ein wichtiger Stopp wie die Burg Greifenstein in der Nähe von Siegen. Die beliebteste Anlage ist nach wie vor das Schloss Neuschwanstein, das von April bis September besichtigt werden kann. Vor allem bei asiatischen Besuchern ist das einstige Märchenschloss von König Ludwig III besonders gefragt – Souvenirs wie Teller und T-Shirts werden dementsprechend rege nachgefragt. Die Burgen können in der Regel von Anfang April bis in den späten Herbst hinein besichtigt werden.
Mittelalter-Urlaub: Leben wie Ritter in ihrer Burg
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