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Mehr als 300.000 Besitzer eines Oldtimers werden in den kommenden Tagen mit ihrem Fahrzeug in den Frühling starten. Bevor es allerdings losgehen kann, sind einige Vorbereitungen nötig – so wird die erste Ausfahrt im Jahr zum Erfolg.
Wer einen Oldtimer besitzt, der weiß, dass er dessen Technik regelmäßig prüfen muss. Nach langen Standzeiten und ganz besonders nach dem Winter ist das wichtig. Dabei sollten Sie auch unbedingt die Betriebsflüssigkeiten, wie Kraftstoff, Kühlflüssigkeit und Öle aus Motor, Getriebe und Co. kontrollieren, so die "Frankfurter Rundschau". Ist der Oldtimer länger als ein halbes Jahr gar nicht bewegt worden, sollten Sie, um auf Nummer sicher zu gehen, einen Ölwechsel vornehmen. Zu guter Letzt sollten Sie der der Bremsanlage besondere Aufmerksamkeit schenken. Dazu sollten Sie auf jeden Fall eine Sichtprüfung und eine sichere Probebremsung durchführen. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, sollten Sie immer eine Werkstatt aufsuchen, da der Zustand der Bremsen nur unter einer Hebebühne und auf dem Bremsenprüfstand ermittelt werden kann.
Und vergessen Sie nicht, dass Fenster und Spiegel häufig eine Staubschicht angesetzt haben. Bevor Sie der Frühlingssonne entgegen fahren, sollten Sie diese mit einem Lappen reinigen, damit Sie freie Sicht haben. Wenn Sie Ihren Oldtimer auch im Winter bewegt haben, entfernen Sie mit einer weichen Bürste die Salzränder, rät auto.de. (Oldtimer-Pflege: Was Sie beachten sollten)
Nach dem Überwintern will ein Oldtimer gut gepflegt werden. (Quelle: imago)
Cabrios stehen bei Oldtimer-Liebhabern hoch im Kurs, bedürfen jedoch ganz besonderer Pflege. Deshalb sollten Sie das gute Stück richtig vorbereiten, bevor Sie zur ersten Ausfahrt im Frühling starten. Das Stoffverdeck ist besonders empfindlich und sollte daher besser von Hand gereinigt werden, empfiehlt auto.de. Das ist wesentlich schonender als in der Waschanlage. Zum Saisonstart sollten Sie auch den Schließmechanismus des Verdecks überprüfen. Bei verdächtigen Geräuschen ist oft das Gestänge verbogen, die Gelenke schwergängig oder die Leistung des Verdeckmotors lässt nach. Wenn Sie sich nicht sicher sind, brechen Sie den Öffnungsvorgang am besten ab und holen den Rat eines Fachmanns ein, damit kein größerer Schaden entsteht. (Autoschonbezüge: Schutz für Oldtimer und Co.)
Bevor Sie mit dem Oldtimer nach langer Standzeit im Frühling dann wieder starten, sollten noch die Zündkerzen und dazugehörigen Stecker gereinigt werden. Sollte der Motor dann nicht gleich anspringen, vermeiden Sie unbedingt sogenanntes "Weiterorgeln". Häufig hilft schon ein Kontaktspray und sorgt dafür, dass der Funke überspringt. Funktioniert das nicht und die Zündkerzen oder andere Teile müssen ausgetauscht werden, sollten technisch weniger versierte Oldtimer-Fans besser eine Werkstatt aufsuchen, anstatt selbst Hand anzulegen, empfiehlt die "Frankfurter Rundschau". Anschließend steht einer schönen Ausfahrt mit dem Oldtimer in den Frühling meist nichts mehr im Wege. (Vorsicht vor falschen Pflegemitteln bei Oldtimern)
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