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Eine Mehrlingsschwangerschaft ist häufig mit einem höheren Risiko behaftet als eine einzelne Schwangerschaft. Doch zum Glück bringen viele Mütter Zwillinge auch weitgehend ohne Komplikationen auf die Welt.
In vielen Fällen verläuft eine Mehrlingsschwangerschaft recht problemlos. Sie unterscheidet sich dann kaum von einer ganz normalen Schwangerschaft mit einem Kind. Unterschiede zeigen sich erst etwa ab der 30. Woche. Eine Mutter mit Mehrlingsschwangerschaft hat dann einen deutlich größeren Bauchumfang und bringt ein paar Kilos zusätzlich auf die Waage. Treten doch Probleme auf, dann geht es meist um die gleichmäßige Versorgung der Föten über die Plazenta. Vereinfacht gesagt bekommt der eine Fötus mehr Nahrung ab als der andere. Deutlich Unterschiede beim Gewicht und in der Entwicklung können die Folge sein.
Bei einer Mehrlingsschwangerschaft ist das Risiko einer Frühgeburt besonders hoch. Die häufigste Ursache dafür ist die Muttermundschwäche. Zwei oder mehr Babys im Bauch der Mutter üben einen höheren Druck auf den Muttermund aus. Dieser kann dem Druck auf Dauer mitunter nicht standhalten. Die Folge kann eine vorzeitige Öffnung sein. Im Extremfall kann dadurch eine Fehlgeburt ausgelöst werden. Bei einer Mehrlingsschwangerschaft muss daher regelmäßig vom Frauenarzt überprüft werden, ob der Muttermund noch verschlossen ist. So lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Während der Schwangerschaft sollte jede Frau ganz genau auf die Signale ihres Körpers hören. Das gilt in besonderer Weise bei einer Mehrlingsschwangerschaft, die mit einem größeren Risiko verbunden ist. Der Rat an alle werdenden Mütter lautet daher: Gehen Sie besser einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig.
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