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Ein Liebesgedicht steht ganz in der Tradition des ursprünglichen Valentinstags. Wer dem kommerziellen Ausmaß dieses "Fests der Liebenden" ein Schnippchen schlagen und vor allem in Erinnerung bleiben möchte, weckt also beim nächsten Mal den Poeten in sich.
Schon vor vielen Jahrhunderten hatten Liebesgedichte einen festen Platz im Februar: In Großbritannien, wo der Valentinstag in seiner heutigen Form indirekt seinen Ursprung hatte, begann alles mit einem Gedicht des britischen Dichters Geoffrey Chaucer. In seinem Werk „Parliament of Foules” spielte er auf das Paarungsverhalten in der Vogelwelt an, das traditionell jeden Februar seinen Lauf nahm. Später bestärkten die Briefe des britischen Politikers Samuel Pepys an seine Liebste den Trend zu den kreativen Zeilen mit dem „gewissen Etwas“. (Machen Sie eine romantische Reise am Valentinstag)
Ein Gedicht als persönliche Liebesbekundung (Quelle: imago)
Persönliche Liebesgedichte spielen beim heutigen Valentinstag leider nur eine untergeordnete Rolle: Die meisten verzichten auf ein solches Geschenk mit persönlicher Note und greifen lieber zu Parfum und Pralinen – ob aus falscher Scham oder dem Glauben, dass man gar kein Gedicht schreiben kann. Doch diese Vorstellung ist fehl am Platz: Bei einem Valentinstagsgedicht kommt es auf die Symbolwirkung der Geste und weniger auf die poetische Darbietung an. Schon ein paar persönliche Zeilen an Ihren Liebsten beziehungsweise Ihre Liebste stellen unter Beweis, dass Sie einen Aufwand betrieben und vor allem an diejenige Person gedacht haben. Falls Ihnen partout nichts einfällt, dürfen Sie sich auch der Zeilen bekannter Dichter bedienen, sollten diese aber entsprechend kenntlich machen. (Müssen es am Valentinstag immer Rosen sein?)
Eine wichtige Voraussetzung: Das Liebesgedicht muss von Hand geschrieben sein – der Ausdruck am Computer, eine E-Mail oder eine SMS sind dagegen klare „No-Go’s“. Nehmen Sie beispielsweise den Tag, an dem Sie sich kennengelernt haben, als thematischen Aufhänger. Oder aber Sie erinnern an einen gemeinsamen Urlaub oder einen sonstigen, besonders schönen Moment, der die gemeinsame Liebe bestärkte.
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Damit das Auseinandergehen nicht zum Rosenkrieg wird. Trennung