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Ein Lidtumor kann sowohl gutartig als auch bösartig sein. Daher ist es wichtig, die Ursache und Symptome rechtzeitig zu erkennen, um die passende Therapie einleiten zu können.
Als Ursache für einen Tumor im unteren oder oberen Augenlid kommen mehrere Auslöser infrage. Die gutartigen Erkrankungen sind hier verschiedene Hautgeschwulste wie zum Beispiel Warzen oder einfache Fettablagerungen.
Lidtumor: Das Augenlid ist eine sehr empfindliche Stelle (Foto: imago)
Es gibt aber auch zahlreiche bösartige Tumorformen, die das Augenlid befallen können. Zu den gefährlichsten Tumoren gehört in diesem Fall das besonders aggressive Basaliom. Als ursächlich wird häufig eine zu starke Sonnenbestrahlung gesehen. Menschen, die sich sehr viel in der Sonne aufhalten oder ins Solarium gehen, sind häufiger von den bösartigen Tumoren betroffen. Auch die Vererbung spielt bei der Entstehung häufig eine Rolle.
Bemerkbar macht sich der Lidtumor häufig durch Schmerzen und eine Schwellung am Auge. Jede Art von Veränderung der Haut, ganz besonders wenn dunkle Verfärbungen hinzukommen, ist ein Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt, und sollte umgehend beim Hautarzt abgeklärt werden. Auch wenn die Wimpern plötzlich ausfallen oder man knotige Veränderungen am Lid bemerkt, kann dies ein Hinweis auf einem Tumor sein (Bewusste Ernährung bei Krebs ist besonders wichtig).
Wer einmal jährlich die Hautkrebsvorsorge wahrnimmt, hat sehr gute Chancen, dass der Lidtumor frühzeitig erkannt wird. Diese Vorsorgeleistung wird von den Krankenlassen übernommen und sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden.
Einige gutartige Lidtumore bilden sich manchmal von alleine zurück, andere wiederum müssen operativ entfernt werden. Bei bösartigen Tumoren und schweren Verläufen kann zusätzlich noch eine Chemo- oder Strahlentherapie notwendig sein. Sind bereits Metastasen im Körper vorhanden, sinken die Heilungschancen (So können Sie Krebs therapieren).
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