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Mit rund einem Jahr ist es meist so weit: Babys erste Schritte! Wann Ihr Kind tatsächlich laufen lernen wird, hängt jedoch von seiner ganz eigenen Entwicklung ab. Zwischen dem neunten und fünfzehnten Lebensmonat lernen laut "WDR" die meisten Kinder laufen. Während das eine Baby am ehesten läuft, fängt das nächste als Erstes an zu sprechen – sollte Ihr Nachwuchs etwas mehr Zeit brauchen, ist das im Normalfall kein Grund zur Sorge.
Für die Erwachsenen zählt das Gehen zu den einfachsten Übungen. Dabei müssen erst Nervensystem, Knochen, Bänder, Muskeln und Gelenke bereit sein, damit Ihr Kind das Laufen lernen kann. Ihr Baby lernt nicht schneller laufen, wenn Sie es ständig auf die Beine stellen – im Gegenteil kann es sogar die Beine und den Rücken schädigen. Drängen Sie ihm also das Laufen nicht auf, wenn es noch nicht bereit ist.
Laufen lernen: Nur nichts überstürzen (Foto: imago)
Eine wichtige Fähigkeit beim Laufen lernen besteht im Halten des Gleichgewichts. Ein Kind hat im Verhältnis zum restlichen Körper einen sehr großen Kopf, der erst einmal von den Muskeln gehalten werden will. Ist die Entwicklung noch nicht entsprechend fortgeschritten, ist die Steh- und Laufhaltung für die Kleinen ungesund. Daher raten Wissenschaftler laut „Süddeutscher Zeitung“ auch dringend von sogenannten Lauflernhilfen ab. Der Nachwuchs steckt bei diesen Geräten in einer Art Sitzhose, die von einem Gestell getragen wird, das es dem Baby ermöglicht, mit den Füßen leicht den Boden zu berühren. Für das Kind ist das eine schwierige Situation, da es noch nicht in der Lage ist, seinen schweren Kopf zu balancieren. (Wenn das Baby Laufen lernt: Ist eine Lauflernhilfe sinnvoll?)
Barfuß oder mit Socken lässt es sich am besten laufen lernen. Festes Schuhwerk zwängt die zarten Füße von Ihrem Kind nur unnötig ein. Die Fußmuskeln entwickeln sich am besten ohne Schuhe, und so muss der Nachwuchs auch keine zusätzlichen Gewichte an den Füßen tragen. Wenn Ihr Kind sich schon selbst an Möbelstücken festhält, können Sie mit ihm ein wenig üben, indem Sie ihm etwas Interessantes zum Greifen hinhalten. So wird es dazu animiert, zunächst eine und später beide Hände loszulassen und trainiert seinen Gleichgewichtssinn. Mit der Zeit wird es immer sicherer stehen und bald auch gehen. (Die Wohnung sicher machen, wenn das Baby laufen lernt)
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