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Heute lässt sich zahlreichen Krankheiten vorbeugen. Und was noch vor 20 Jahren den sicheren Tod der Katze bedeutete, kann mittlerweile medikamentös behandelt werden. Allerdings muss das Herrchen mitdenken und Präventionsangebote in Anspruch nehmen.
Die wohl wichtigste Vorbeugemaßnahmen bei Katzen sind Schutzimpfungen. Hierbei wird der Körper des Tiers gegen besonders häufig anzutreffende Viren und Bakterien immunisiert. Sehr viele Krankheiten werden durch gegenseitiges Beschnuppern, Belecken oder kämpferische Auseinandersetzungen zwischen Katzen übertragen. Diese Übertragungswege, aber auch die so genannte indirekte Übertragung durch benutzte Futternäpfe, Katzenklos und Spielzeuge lassen sich durch die entsprechenden Impfungen deutlich eindämmen.
Katzen sollten möglichst früh gegen Tollwut, Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft werden. Auch eine Immunisierung gegen Bauchfellentzündungen macht Sinn, schützt das Tier allerdings nur zu etwa 40% gegen die tödlich verlaufende Viruserkrankung. Wann welche Impfungen vonnöten sind, erklärt Ihnen der Tierarzt.
Spul-, Band und Hakenwürmer gehören zu den häufigsten Parasitenarten. Sie entziehen der Katze einen beträchtlichen Anteil der Nährstoffe und führen nicht selten zu massiven Schmerzen und Verdauungsstörungen, durch die sich das Tier regelrecht abmagern kann. Regelmäßige Entwurmungen sind dementsprechend unabdingbar. Auch Zecken, Läuse, Flöhe und Milben – so genannte Ektoparasiten – sind häufige Krankheitserreger, die Sie auf dem Radar haben sollten.
Wenn Sie Krankheiten vorbeugen möchten, sollten Sie auch sämtliche Gefahrenquellen im Haushalt ausschalten: Katzen sind neugierige Tiere und knabbern beispielsweise gelegentlich an giftigen Wohnzimmerpflanzen. Diesem Treiben können Sie mit Katzengras sehr einfach vorbeugen. Sonstige Giftstoffe/Chemikalien und verschluckbare Kleinteile sind möglichst unzugänglich aufzubewahren.
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