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Spannungskopfschmerzen gehören zu den am häufigsten vorkommenden Kopfschmerzformen und lassen sich häufig durch Krankengymnastik therapieren. Bei chronischen Spannungskopfschmerzen sollte grundsätzlich nicht dauerhaft zu Schmerzmitteln gegriffen werden, da schon bei einer Einnahme an mehr als zehn Tagen pro Monat die Gefahr eines medikamenteninduzierten Kopfschmerzes gegeben ist. Wichtig ist es stattdessen, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um den Spannungskopfschmerz langfristig zu lindern.
Krankengymnastik ist eine typische Therapiemaßnahme bei Spannungskopfschmerzen, da hier Medikamente nur kurz wirken, statt die Ursache zu bekämpfen. Als ursächlich gelten Fehlhaltungen mit einhergehenden Verspannungen im Nackenbereich, die sich bis über die gesamte Kopfmuskulatur ausbreiten. Mit der Krankengymnastik können Fehlhaltungen korrigiert und die entsprechenden Muskeln aufgebaut werden, so dass sich Verspannungen und Schmerzen auf Dauer verringern.
Auch Stress und psychische Probleme führen zu Verspannungen und können begleitend zur Krankengymnastik noch mit Entspannungsübungen gelöst werden. Infrage kommen hier zum Beispiel verschiedene Entspannungstechniken wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training. Auch eine Veränderung im Lebenswandel trägt zum Erfolg der Krankengymnastik bei: Stress ist zu vermeiden und Matratze und Kissen sollten sich ergonomisch an den Körper anpassen.
Alle Kopfschmerzpatienten, die bereits chronisch unter Kopfschmerzen leiden, sollten krankengymnastische Angebote in Anspruch nehmen. Dazu gehören täglich durchgeführte Lockerungsübungen sowie Übungen zur gezielten Kräftigung der Rücken- und Nackenmuskulatur. Einige Studien haben den Erfolg der Bewegungstherapie bei Spannungskopfschmerzen bereits mehrfach belegt, weshalb Ärzte diese den Patienten auch immer neben der Schmerzakuttherapie als langfristige Maßnahme verschreiben. Es wurde auch festgestellt, dass besonders die weiblichen Betroffenen von der Bewegungstherapie profitieren.
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