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Die Krabbenspinne, die zur Familie der Webspinnen gehört, ist nicht nur mit 164 verschiedenen Gattungen eine sehr weitverbreitete Spinnenart, sie hat auch sehr markante Merkmale, die es Ihnen leicht machen, die Spinnen auch in Ihrem eigenen Garten zu entdecken.
Im Mai, Juni und Juli können Sie mit etwas Glück im Garten eine der Spinnen entdecken, die ihren Namen nicht zu Unrecht den Krabben verdankt. Eines der Merkmale dieser Spinne sind ihre extrem nach außen gestellten Beine und die erinnern nun mal an die Beine einer Krabbe.
Die Krabbenspinnen brauchen ihre Beine, um damit ihre Nahrung zu fangen, denn mit einem Netz alleine ist es bei der kleinen Spinne leider nicht getan. Die Vorderbeine sind deutlich länger und auch stärker ausgebildet und mit diesen Vorderbeinen packt die Spinne ihre Beute und kann dann in aller Ruhe ihr Gift injizieren.
Ein anderes Merkmal der bunten Spinnen ist ihre Geschicklichkeit, wenn es um die Jagd geht. Krabbenspinnen sind sogenannte Lauerjäger, das heißt, sie können oft stundenlang regungslos auf einem Blatt sitzen und auf Beute warten. Ist dann eine Hummel so unvorsichtig und setzt sich auf das Blatt, dann schlägt die Spinne blitzschnell zu.
Aber noch andere Merkmale macht die Spinne so einzigartig und das ist unter anderem die Fähigkeit, nach Belieben die Farbe zu wechseln. Sitzen sie auf einem Blatt, dann sind sie grün, sitzen sie aber im Wald auf der Erde, dann sind sie braun, und wenn sie auf einer Blume sitzen, dann nehmen sie die Farbe der Blume an.
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