ks (CF)
Es gibt viele Kopfschmerz-Mythen, die sich mit Ursachen und Behandlung von Kopfschmerzen beschäftigen. Doch welche sind wahr und welche können Sie getrost vergessen?
Mehr als 70 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden gelegentlich unter Kopfschmerzen. Nur relativ wenige Menschen sind darüber aber ausreichend informiert und zahlreiche Kopfschmerz-Mythen halten sich hartnäckig. Es stimmt zum Beispiel nicht, dass die strikte Vermeidung aller Auslöser bei Migräne hilfreich ist. Zwar sollte man auf einen gesunden Lebenswandel achten, aber der hundertprozentige Verzicht auf eines oder mehrere Dinge bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Auch die Schokolade ist kein Auslöser für Migräne, auch wenn Betroffene im Zusammenhang häufiger Lust auf Süßes bekommen. Das dient jedoch eher dazu, dem Gehirn die benötigte Energie bei einer Attacke zuzuführen.
Es gibt noch zahlreiche weitere Kopfschmerz-Mythen, wie zum Beispiel die Annahme, dass Kopfschmerzbetroffene extrem empfindliche Menschen oder ganz einfach zu faul zum Arbeiten sind. Die Migräne wird von Vielen immer noch nicht als eine ernsthafte Erkrankung angesehen; sie denken, dass der darunter Leidende die Symptome übertreibt, weil sie sich selbst nicht vorstellen können, wie sich eine solche Attacke anfühlt.
Viele Kopfschmerzbetroffene glauben irrtümlicherweise auch, dass viel Ruhe am besten hilft. Bei verspannungsbedingten Kopfschmerzen kann absolute Ruhe die Beschwerden aber noch verschlimmern, Bewegung und physikalische Therapien wären hier eher angebracht. Viele Menschen glauben auch, dass sich mit einer Kopfschmerztablette jeder Schmerz behandeln lässt und nehmen zu oft oder zu viele Tabletten ein. Männer neigen auch dazu, den Schmerz zu ignorieren, weil sie glauben, "Mann" müsse das aushalten.
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