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Kohlenhydratmangel: Gibt es das?

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Kohlenhydratmangel: Gibt es das?

pc (CF)/ mmg / nic

Kohlenhydrate sind im menschlichen Körper für die Bereitstellung von Energie für den Stoffwechsel verantwortlich und somit ein wichtiger Treibstoff für unseren Organismus. Empfehlungen zufolge sollte der Mensch also 55 bis 60 Prozent der benötigten Energie in Form von Kohlenhydraten aufnehmen. Eine Erkrankung aufgrund von Kohlehydratmangel ist allerdings auch nicht nachgewiesen.

Warum spricht man überhaupt von Kohlenhydratmangel?

Ärzte empfehlen, pro Kilogramm Körpergewicht mindestens zwei Gramm Kohlenhydrate täglich zu essen. Die empfohlene Menge richtet sich nach dem Gesamtenergiebedarf und beträgt bei einer Durchschnittsperson 250 bis 360 Gramm. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, höchstens zehn Prozent der Gesamtenergie in Form von Zucker aufzunehmen (das entspricht etwa 60 Gramm). In der heutigen Ernährung werden aber meist zu wenig Kohlenhydrate gegessen - dafür zu viel Eiweiß und Fett. Die beliebten und trendigen Low-Carb Diäten tragen ebenfalls einen großen Teil dazu bei, dass dem Körper eigentlich zu wenig Kohlenhydrate zugeführt werden. Sie haben Fragen zu Kohlenhydraten? Stellen Sie sie in unserer Ratgeber-Community.

Ausgewogene Ernährung beinhaltet auch Kohlenhydrate (Quelle: Archiv)

Ausgewogene Ernährung beinhaltet auch Kohlenhydrate (Quelle: Archiv)

Hat das Folgen?

Eine der Folgen ist, dass sich der Körper bei Kohlenhydratbedarf die durch Nahrung aufgenommenen Proteine verbrennt, was bedeutet, dass die Proteine nicht mehr für ihre eigentlichen Funktionen zur Verfügung stehen. Zwar gelten Kohlenhydrate nicht als lebensnotwendig, da der Körper auch aus Eiweiß Energie gewinnen kann, dennoch kann das Fehlen von Kohlenhydraten in der Ernährung mitunter Auswirkungen auf den Stoffwechsel und die Verdauung haben.
Zu viel Fett und Proteine können negative Auswirkungen auf den Körper haben. Nehmen Sie zu viel Fetthaltiges (Fleisch, Butter, Käse) zu sich, kann es passieren, dass Sie zu viele gesättigte Fettsäuren zu sich nehmen und der LDL-Cholesterinwert ansteigt. Ein zu hoher LDL-Cholesterinspiegel sorgt für verkalkte Gefäße und erhöht das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts. Eine zu eiweißhaltige Kost kann den Harnsäurespiegel anheben, was Gicht zur Folge haben kann. Außerdem begünstigt eine proteinlastige Ernährung Osteoporose, da die Nieren bei einer erhöhten Eiweißaufnahme mehr Kalzium ausscheiden. Der wichtige Baustein für die Knochen geht verloren und begünstigt andererseits die Bildung von Nierensteinen. (Kohlenhydrathaltige Kost für Sportler)

Sechs Lebensmittel, die Kohlenhydrate enthalten
6 Bilder von 6

Gute Gründe für Kohlenhydrate

Werden dem Körper nicht genug hochwertige Kohlenhydrate zugeführt, wie sie beispielsweise in Getreide, Kartoffeln, Obst und Gemüse stecken, bekommt er auch nicht ausreichend Vitamine sowie Mineral- und Ballaststoffe. Dies kann unter anderem Verstopfung zur Folge haben. Außerdem bleibt das Sättigungsgefühl nicht lange bestehen, wie Focus Online auf www.focus.de berichtet. Am Ende ist es das Beste, wenn die Ernährung ausgewogen ist. (Diese Vitamine und Nährstoffe sind lebenswichtig)

Die Wahrheit über Kohlenhydrate


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