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Bei Katzen wird zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat eine Kastration notwendig, um unerwünschten Nachwuchs und geschlechtstypisches Verhalten zu verhindern.
Die Kastration gehört zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen bei den Stubentigern und wird entsprechend routinemäßig durchgeführt. Dies dient vor allem dazu, die Verbreitung von wilden Katzen einzudämmen und bei der Katze bestimmte geschlechtstypische Verhaltensweisen zu vermeiden. Bei Katern ist es das Markieren mit Urin und bei Katzen die Rolligkeit, die für Mensch und Tier zur Belastung werden können. Wird die Kastration rechtzeitig durchgeführt, treten diese Verhaltensweisen nicht auf. Wann der richtige Zeitpunkt für den Eingriff gekommen ist, entscheidet immer der Tierarzt, der ihn vornimmt.
Bei diesen Begriffen herrscht häufig eine gewisse Unklarheit, denn gerne wird behauptet, dass man Katzen sterilisiert und Kater kastriert. Die Sterilisation wird aber in der Praxis bei Katzen so gut wie nie vorgenommen, da die Rolligkeit dadurch nicht verhindert wird, sondern lediglich eine Unfruchtbarkeit entsteht. Daher werden Kater und Katzen kastriert, da man die Geschlechtsorgane entfernt. Bei Katern sind dies die Hoden und bei Katzen die Eierstöcke.
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