pk (CF)
Früh übt sich, was ein Meister werden will. Doch sollte deshalb schon während der Zeit im Kindergarten Taschengeld gezahlt werden, um Kindern den Umgang mit eigenem Geld beizubringen? Man kann schon realtiv früh damit anfangen.
Ohne Frage ist Taschengeld eine hervorragende Sache, wenn es darum geht, Kindern einen vernünftigen Umgang mit finanziellen Mitteln beizubringen. Sie erfahren dadurch, wie es ist, kein Geld mehr zu haben oder wie toll es ist, etwas anzusparen, um sich etwas Größeres anzuschaffen. Gleichzeitig lernen Kinder zu verstehen, welchen Wert Geld hat. Damit sie einen möglichst profitablen Lerneffekt durch die finanzielle Leistung der Eltern haben, gehört es dazu, dass die Kleinen auch negative Erfahrungen mit ihrem Budget machen. Wenn also ein Kind sein gesamtes Vermögen für unsinnige Anschaffungen auf den Kopf haut, und schon nach wenigen Tagen alle Geldmittel aufgebraucht sind, hat es den restlichen Zeitraum bis zur nächsten Taschengeldzahlung ausreichend Gelegenheit, um über die künftigen Ausgaben nachzudenken und seinen finanziellen Spielraum neu zu kalkulieren. Kinder lassen sich ungern belehren, sondern profitieren von selbst gemachten Erfahrungen.
Eltern sind sich häufig unsicher, ab welchem Alter sie ihrem Kind regelmäßig Geld geben sollten. Ein guter Einstieg ist es, ihm beim Einkaufen mal ein paar Cent zu geben. Vielleicht beim wöchentlichen Großeinkauf oder für einen Besuch nach dem Kindergarten an einem Kiosk. Da gibt es auch für kleines Geld schon tolle Sachen. So können auch schon Kleine erste Erfahrungen sammeln. Denn auch beim Erlernen des Umgangs mit Finanzen gilt: je früher desto besser.
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