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Intimpiercing ist, wie der Name schon sagt, etwas ganz Intimes. Es handelt sich um Schmuck an intimer Stelle, wie beispielsweise den Schamlippen oder der männlichen Eichel. Intimpiercing hat Vorteile, birgt aber auch gewisse Risiken, über die Sie sich im Klaren sein sollten.
Intimschmuck wird von Fans als luststeigernd beschrieben. Er wird bei Frauen an den empfindlichen Stellen der Scham, wie der Kitzlervorhaut oder den Schamlippen, platziert. Beim Mann sind es die Eichel und der Hodensack. Intimpiercing an diesen Stellen birgt jedoch gewisse Risiken, die Sie nicht außer Acht lassen sollten.
Bevor Sie sich für ein Intimpiercing entscheiden, sollten Sie sich über die Risiken aufklären (Foto: imago)
So liegen die Intimstellen verborgen: Es dringt nur wenig Luft daran, wodurch sich der Heilungsprozess bis zu einem Jahr hinziehen kann. Des Weiteren werden ständig Reize auf die jetzt noch empfindlicheren Stellen ausgeübt, so dass Entzündungen keine Seltenheit sind.
Ein Intimpiercing muss unter besonderen Voraussetzungen gestochen werden: Das Studio sollte professionell sein und der Piercer entsprechend ausgebildet. Weiterhin müssen die entsprechenden Werkzeuge steril sein und der Piercer muss sauber arbeiten.
Um die Risiken zu mindern, tastet er die gewünschte Stelle für das Intimpiercing ab. Dazu gehört eine große Portion Vertrauen Ihrerseits. Dieses Abtasten muss sein, um feststellen zu können, wo sich Gefäße befinden und ob genügend Elastizität vorhanden ist.
Über die Vorteile und Risiken des besonderen Schmucks sollten Sie aber nicht nur mit dem Piercer reden, sondern auch mit einem Gynäkologen oder Urologen. Er kann Ihnen auch sagen, ob Sie für den Intimschmuck geeignet sind. Ebenso klärt er Sie gerne über die Gefahren auf.
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