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Heute muss Medienerziehung sehr verantwortungsvoll geführt werden. Vor allem der Umgang mit dem Internet will gelernt sein. Die Kinder wissen oft nicht, welche Gefahren das Web birgt. Doch auch Fernseher und Co sind für die meisten Jugendlichen längst zum Alltag geworden, da helfen nur eine ausführliche Aufklärung und klare Regeln im Umgang.
Viel zu früh hat heute der Nachwuchs schon einen eigenen Fernseher im Zimmer stehen. Es ist ein gut gemeintes Geschenk der Eltern, doch selten kontrollieren diese dann auch, wie oft, wie lang und vor allem was das Kind sich anschaut. Kinder können nicht differenzieren, was Film und was echt ist. Sie sehen kuriose Stunts und Gewalt auf fast jedem Programm. Dass dies nur gespielt ist, verstehen sie im frühen Alter noch nicht. Darum sollten die Programme vorher abgesprochen werden. Ein weiterer guter Tipp ist, die Serien gemeinsam mit den Kindern zu schauen.
Auch Grundschulkinder möchten schon in Chats, Forums und sozialen Netzwerken mitmischen. Ab welchem Alter dies legitim ist, ist schwer zu sagen. Doch bevor die Teenies irgendwelche Chats oder gar soziale Netzwerke besuchen, sollten lieber altersgeeignete, moderierte Chatforen gesucht und von den Eltern geprüft werden. Hier erfordert es regelmäßige Aufklärung durch die Mutter oder einen anderen Erwachsenen. Denn schnell sind Adresse, persönliche Fotos und weitere private Dinge sorglos im Internet verteilt worden. Den Kindern ist nicht bewusst, welcher Gefahr sie sich hier aussetzen könnten. Viele Schulen bemühen sich zusätzlich um weitere öffentliche Aufklärung. Doch den letzten Rückhalt sollten die Heranwachsenden schon von ihren Eltern erfahren.
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