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Möchten Sie für sich selber ein Arbeitszeugnis mit postivem Inhalt erstellen, sodass der Chef am Ende nur noch unterschreiben muss? Oder wollen Sie ihrem Mitarbeiter eines ausstellen? Egal was Sie vorhaben, hier bekommen Sie Hinweise dazu, welche Angaben unbedingt notwendig sind.
Ein ganz normales Arbeitszeugnis ist eine Bestätigung dafür, dass Sie in diesem Betrieb gearbeitet haben. Darin stehen weder Leistungen noch persönliche Angaben. Mit einem qualifizierten Arbeitszeugnis haben Sie, wenn es positiv ist, mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sorgen Sie dafür, dass Sie so eines bekommen oder stellen Sie es ihren Mitarbeitern aus. Im qualifizierten Zeugnis sollten die genauen Personalien angeben sein, die Tätigkeit, die genaue Beschreibung davon, die Arbeitsleistungsbewertung, eine Verhaltungsnote, eine Dankeschönformel, das Datum und Unterschrift samt Stempel. All diese Dinge sollten unbedingt im Arbeitszeugnis enthalten sein.
Natürlich bekommen Sie nicht wie in der Schule ein Zeugnis, wo alle Tätigkeiten benotet werden. Mehr oder weniger gibt es einen Gesamtüberblick und dieser wird in Worten dargelegt. Auch wenn Sie bei einer Aufgabe total versagt haben, darf der Chef nicht sofort eine schlechte Bewertung geben, es fließen noch andere Merkmale in die Beurteilung. Wie hoch war ihre Motivation? Wollten Sie arbeiten und dazulernen oder waren Sie faul? Welche Fachkenntnisse hatten Sie zu dieser Zeit und so weiter. Manche Aufgaben passen vielleicht nicht zu Ihnen. Das bedeutet aber nicht, dass man mit Ihnen nicht arbeiten kann. Ein Arbeitszeugnis sollte nur nachweisen, dass Sie motiviert sind und wirklich arbeiten wollen. Sie sollten das Beste daraus machen, egal wie die Situation gerade aussieht.
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