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Bei einem Hörsturz kann der Betroffene schlagartig auf einem Ohr, teilweise auch auf beiden Ohren schlecht oder gar nichts mehr hören. Zusätzlich tritt häufig ein dumpfes Gefühl, ein Tinnitus oder ein Schwindelgefühl auf. Bei einem Hörsturz ist das Innenohr plötzlich in seiner Funktion gestört. Ein erkennbarer Anlass ist in der Regel nicht festzustellen. Frauen und Männer sind hierbei gleichermaßen betroffen, wobei die Erkrankung meist um das 50. Lebensjahr herum auftritt.
Die genaue Ursache konnte bisher noch nicht eindeutig festgestellt werden. Vermutet wird eine Kombination verschiedener Faktoren, die die Durchblutung im Innenohr verändern. Kommt es zu einer Minderdurchblutung der Sinneszellen des Ohres werden diese geschädigt und der Betroffene kann nur noch schlecht, oder gar nichts mehr hören. Starke Blutdruckschwankungen und erhöhte Blutfettwerte können ebenso zu einer schlechteren Durchblutung des Ohres führen. Auch besteht ein Zusammenhang zwischen einem Hörsturz und Stress. Dieser führt zu Überforderungssituationen und einer Überlastung des Körpers und der Seele.
Sollte Stress der Auslöser eines Hörsturzes sein, besteht die Therapie darin, bessere Möglichkeiten der Konfliktlösung für den Betroffenen zu finden. So können bestimmte Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Yoga oder Meditation dem Betroffenen helfen, den Stress zu kompensieren. Außerdem sollten starke Lärmbelastungen vermieden werden. Eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung senkt die Blutfettwerte und auch regelmäßige Bewegung hat einen positiven Effekt. Nikotin schädigt die Blutgefäße und ist daher auch eines der Risikofaktoren.
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