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Dr. med. Lützner ist der Verfasser eines Buches, das sich mit dem Thema Heilfasten beschäftigt und sich auf das Buchinger-Fasten bezieht. Lützner empfiehlt die Durchführung einer Fastenkur vor allem zur Vorbeugung von Erkrankungen. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dieser Fastenmethode?
Ziel dieser Fastenmethode ist es, dem Verdauungssystem, der Haut und auch den Blutgefäßen die Möglichkeit zu geben, sich zu regenerieren. Auch die Seele soll eine Auszeit bekommen. Der Verzicht auf feste Nahrung soll außerdem zu einer erhöhten Ausschüttung von Glückshormonen im Körper führen. Auf diese Weise soll Zivilisationskrankheiten vorgebeugt werden und bestehende Beschwerden gelindert werden.
Bei dieser Fastenmethode wird hauptsächlich Gemüse- und Fruchtsaft getrunken, Gemüsebrühe, Kräutertee und Mineralwasser gehören ebenso dazu. Auf Genussmittel müssen Sie hingegen verzichten. Wichtig ist, dass der Verzicht bereits vor der eigentlichen Heilfastenzeit beginnt: Alkohol, Nikotin, Kaffee und Süßigkeiten sollten entsprechend bereits einige Tage zuvor für Sie tabu sein.
Im Anschluss folgt mindestens ein sogenannter Entlastungstag, um den Körper auf die Fastenzeit vorzubereiten. An diesem essen Sie nichts außer Obst oder Reis. Nach der Fastenkur führen Sie dann ein oder mehrere Aufbautage durchgeführt, um die Verdauung langsam wieder auf feste Nahrung einzustellen. In den Phasen von Entlastung, Fastenzeit und Aufbau müssen Sie grundsätzlich viel Flüssigkeit zu sich nehmen. (Entlastungstag: Vorbereitung aufs Fasten)
Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Flüssigkeit über ausreichend Mineralien und Vitamine verfügt, um möglichen Mangelerscheinungen vorzubeugen. Durch den Verzicht auf Genussmittel gelingt Ihnen nach der Fastenzeit im besten Fall auch eine komplette Veränderung Ihres Lebensstils und Ihrer Ernährungsweise. Denn nur mit einer erfolgreichen Umstellung können Sie der erneuten Ansammlung von Giftstoffen im Körper sowie einer Gewichtszunahme effektiv vorbeugen.
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