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Profis kennen den Trick schon lange: HDR-Aufnahmen, die Sie im nächsten Schritt am Computer bearbeiten und aufwerten können, transportieren die Stimmung komplexer Bildszenerien deutlich besser als eine herkömmliche Bildaufnahme. Das Geheimnis der Technik: Es werden mehrere Bilder übereinander gelegt.
Viele Fotografen kennen die Misere: Fotografiert man beispielsweise in einem spärlich ausgeleuchteten Gebäude, erscheinen manche Objekte sehr hell und andere im Hintergrund wiederum dunkel. Das Problem ruht unter anderem in der Tatsache, dass das Blitzlicht nur eine gewisse Reichweite (meistens um die fünf Meter) abdeckt. Alles, was dahinter liegt, verschwindet im schwarzen Loch. Besonders ärgerlich ist dies beispielsweise bei Fotoaufnahmen in einer erhabenen Kirche, wo seichte Lichtstrahlen durch die aufwendig verzierten Fenster hineinbrechen und für eine tolle Stimmung sorgen.
Eine herkömmliche Aufnahme weiß die Stimmung - selbst wenn Sie die Datei umfangreich am Computer nachbearbeiten - nicht angemessen genug zu transportieren. Das Zauberwort für dieses Problem heißt „HDR“. Das Kürzel steht für „High Dynamic Range“ und beschreibt Aufnahmen mit einem extrahohen Kontrastumfang.
Viele moderne Digitalkameras haben einen HDR-Modus, bei dem ein- und dasselbe Setting mehrfach mit verschiedenen Belichtungswerten aufgenommen wird. Für solche Aufnahmen sollte das Gerät idealerweise auf einem Stativ stehen, da sonst Gehäuseerschütterungen drohen. Im nächsten Schritt können Sie die Fotos mit einem professionellen Bildbearbeitungswerkzeug à la „Photoshop“ übereinanderlegen und umfangreich nachbearbeiten.
Profis setzen besonders häufig auf „Photomatic Pro“, das mittlerweile auch als Photoshop-Plug-In erhältlich ist. Der Vorteil: Nach dem so genannten „Tone Mapping“ können Sie einzelne, unzureichend belichtete Bildbereiche durch eine Anpassung der Gradationskurve umfangreich aufwerten.
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Mit einfacher Software lassen sich die Dateien bearbeiten. zum Video