rk (CF)
Harnsteine gehören zu den besonders häufigen Erkrankungen bei Katzen. Genauso wie beim Menschen hängt die Bildung der unliebsamen Fremdkörper von verschiedenen, biochemischen Faktoren ab.
Katzen gehören zu den Tieren, die verhältnismäßig selten trinken. Über einen längeren Zeitraum hinweg kann dies das Wachstum von Harnsteinen deutlich begünstigen. Futtert das Tier beispielsweise im Hinblick auf Zahnpflege häufiger Trockenfutter, muss es unbedingt auch möglichst viel trinken. Ansonsten wird der Großteil des Flüssigkeitsbedarfs einer Katze durch Nassfutter abgedeckt, das bis zu 80% aus Wasser besteht.
Tierärzte raten weiterhin, auf eine gut abgestimmte Dosierung von Oxalat, Calcium und Magnesium zu achten. Diese Stoffe sind maßgeblich für die Bildung von Harnsteinen verantwortlich. Die Mineralstoffkonzentration im Organismus kann wohlgemerkt durch Erkrankungen wie Niereninsuffizienz und Diabetes mellitus zum Negativen verändert werden und Harnsteine noch weiter begünstigen. Haben Sie derweil auch einen wachenden Blick auf etwaige ph-Wert-Veränderungen im Urin des Tiers.
Verschiedene Rassen haben statistisch gesehen eine höhere Anfälligkeit für solche Erkrankungen: Perser gehören beispielsweise durch ihre Urolithiasis-Prädisposition (erblich bedingter Hang zu Harnsteinen) zur Risikogruppe. Kartäuser, Birma, Britisch Blue, Birma, Coulorpoint, Burmilla und Somali neigen ebenfalls zur Calciumoxalatbildung. Sofern Sie ein solches Tier halten, sollten Sie die Werte regelmäßig vom Tierarzt checken lassen.
rk (CF)
Mitnehmen oder Zuhause lassen? Darauf müssen Sie achten. mehr
Macht Ihre Katze was sie will? Alles zum Thema Erziehung & Co. Katzen