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Ein Hamam ist ein orientalisches, türkisches Bad, welches auf eine 800-jährige Kultur im Orient zurückgreifen kann. Ein Badehaus für den Körper und die Seele in dem der Alltag einfach weg geschäumt wird.
Der Ursprung des Hamam liegt im arabischen Raum, vor allem in der Türkei. Daher ist das Bad auch als Orientalisches Bad oder Türkisches Bad bekannt. Immer mehr solcher Bäder findet man nun auch in Deutschland. Für Ruhe suchende und Wellnessbegeisterte genau das Richtige. Bei leisen orientalischen Klängen steht der Entspannung nichts mehr im Wege. Es wird strikt nach Geschlechtern getrennt, daher gibt es in den verschiedenen Badehäusern extra Besuchstage für Männer und Frauen.
Zuerst wird auf einem heißen Stein geschwitzt, danach sitzt man bei angenehmer Wärme, eingehüllt in ein Baumwolltuch, auf einem Marmorbecken und übergießt sich von Kopf bis Fuß mit warmen oder kaltem Wasser. Beim Entspannen vergehen eine kleine Plauderei und die Zeit wie im Fluge. Wenn die Poren sich geöffnet haben und die Haut sich entspannt hat, beginnt die Pflege. Die Haut wird durch eine Ganzkörpermassage mit einem Seidenhandschuh (Kese) gereinigt.
Nach diesem Peeling ist die Haut porentief rein und fühlt sich seidig glatt an. Danach ist noch eine Seifenmassage sinnvoll, denn diese entspannt nicht nur, sondern macht die Haut noch reiner und entspannter. In angenehmer orientalischer Atmosphäre kann der Tag dann mit gereichtem Tee oder Obst ausklingen. Das Hamam ist zu jeder Jahreszeit zu empfehlen, ob Sommer oder Winter. Das allgemeine Wohlbefinden wird gesteigert und das Immunsystem gestärkt.
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