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Es ist ein Irrglaube, dass nur Frauen ab dem mittleren Alter an Haarausfall leiden. Denn immer häufiger wird dieses "Leiden" auch bei jungen Menschen beobachtet. Hat der Ausfall der Haare erst einmal eingesetzt, ist er meist schwer wieder in den Griff zu bekommen, außer, man kennt die Ursache. Von ausfallendem Haar spricht man dann, wenn täglich mehrere "Büschel" an Strähnen in der Bürste bzw. mehr als 100 Haare zu sehen sind.
Dass beim täglichen Bürsten der Haare auch ein paar abgehen, ist völlig normal. Bei blonden Frauen kommt dies auch häufiger vor, als bei Frauen mit dunkler Mähne. Doch schnell werden aus ein paar Haarsträhnen an der Bürste ein verstopfter Badewannenabfluss und die Angst, bald gänzlich haarlos da zu stehen. Der häufigste Grund für das Ausfallen der Haare sind die Hormone. Diese verändern sich aber nicht erst mit dem Erreichen des 40. Lebensjahres, auch Schwangerschaft oder Verhütungsmittel bedeuten immer auch ein Eingriff in die Hormone. Einem Eisenmangel, der einen Bestandteil für den Haaraufbau darstellt, kann mit einer Ernährungsumstellung entgegengewirkt werden. Eine Schilddrüsenfehlfunktion ist eine weitere mögliche Ursache.
Der Alltag bringt sehr häufig Stress und nervliche Überbelastung mit sich. Auch wenn man sich dem Stress und der allgemeinen Unruhe gewachsen fühlt, in den meisten Fällen stellt dies den Grund für die ausfallende Haarpracht dar. Mit einigen stressbewältigenden Übungen und den richtigen Haarpflegeprodukten kann dem lästigen Ausfall entgegengewirkt werden. Dabei sollte auch der tägliche Umgang mit den eigenen Haaren überdacht werden, denn häufiges Colorieren oder unsanftes Stylen führen zum Ausfall der Haare.
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