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Kahle Stellen und Haarausfall sind nie angenehm und können manchmal einen hohen Leidensdruck verursachen. Die Mittel gegen Glatzenbildung werden aber immer raffinierter und könnten unter Umständen eine Lösung für Sie sein, wenn Sie selbst auch von diesem Problem betroffen sind.
In einigen Fällen kann man kahle Stellen und einsetzenden Haarausfall mit Medikamenten bekämpft werden. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn das lichter werdende Haar durch einen Mangelzustand oder hormonell bedingt ist, wie etwa durch eine Fehlfunktion der Schilddrüse. Auch bei Entzündungen der Haarwurzeln ist eine Therapie möglich. Selbst für den frühzeitigen Haarausfall durch genetische Veranlagung werden derzeit Medikamente erforscht. Die meisten derzeit auf dem Markt erhältlichen Mittel gegen kahle Stellen bei Männern setzen aber auf eine Hormontherapie, die leider mit gewissen Nebenwirkungen einhergehen kann, wie einer „Verweiblichung“ Ihres Erscheinungsbilds oder Erektionsstörungen.
Die Haartransplantation hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, ist aber nach wie vor sehr teuer und ist daher schon aus Kostengründen nur für sehr kleine kahle Stellen ein geeignetes Mittel. Die nachwachsenden Haare sind nicht so dicht wie bei einem künstlichen Haarteil und wirken daher unter Umständen natürlicher.
Vor dem klassischen Toupet – im Volksmund auch gern „Badekappe“ genannt – schrecken viele Männer zurück, weil es früher meist sehr auffällig wirkte. Mittlerweile sind jedoch Toupets erhältlich, bei denen die Haare in eine extrem dünne Folie eingelassen sind, die auf der Kopfhaut verklebt wird. Nach jeweils acht Wochen muss das Haarteil ausgetauscht werden. Das ermöglicht es Ihnen auf Wunsch auch, nach und nach dichter gewebte Haarteile zu verwenden und so den abrupten Wechsel von Glatze auf fülliges Haupthaar zu vermeiden.
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