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Besonders für Geringverdiener stellt sich die Frage, ob die Riester-Rente eine sinnvolle Anlagemöglichkeit ist. Der Kritikpunkt: Viele gering verdienende Menschen rechnen damit, im Alter auf die Grundsicherung angewiesen zu sein und deswegen eventuell keinen Vorteil vom vorzeitigen Sparen zu haben.
Das Vorurteil für Geringverdiener klingt für die meisten Menschen einleuchtend. Wer später auf die Grundsicherung durch den Staat angewiesen ist, muss heute nicht mit dem Sparen beginnen. Dies trifft vor allem dann zu, wenn der Staat das angesparte Geld mit in die Grundsicherung einrechnet.
Das heißt: Wenn Sie Geld ansparen, wird es später auch weniger Rente geben. Diese Regel muss allerdings nicht zwangsläufig zutreffen. Durch die hohen Förderquoten bei der Riester-Rente kann es durchaus attraktiv sein, bereits frühzeitig für das Alter vorzusorgen.
Besonders bei einer Familie mit Kindern kann sich die Riester-Rente lohnen. Durch diverse Zulagen müssen Sie jährlich nur einen Teil von dem bezahlen, was der Staat Ihnen bezuschusst. Teilweise ergeben sich hier Anteile von fünf bis zehn Prozentpunkten im Jahr. Außerdem sollten Sie auch als Geringverdiener daran denken, dass die gesetzliche Rente nicht absolut sicher ist.
Durch die demografische Entwicklung in Deutschland müssen immer weniger junge Menschen eine Vielzahl von älteren Personen finanzieren. Kaum jemand weiß heute konkret, wie das Rentensystem in 20 bis 30 Jahren funktionieren wird. Allein aus diesem Grund kann es für Sie nicht von Nachteil sein, wenn bereits frühzeitig mit einem geförderten Sparprogramm begonnen wird.
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