aj (CF)
Mangelnde Fußhygiene führt auf kurz oder lang sehr häufig zu Fußpilz. Alleine in Deutschland leiden etwa zehn Millionen Menschen an den hartnäckigen Sporen. Verblüffend: Nur ein geringer Anteil lässt sich behandeln, was die Ansteckungsgefahr für Mitmenschen zwangsläufig erhöht.
Die größte Ansteckungsgefahr geht von Plätzen aus, an denen viele Menschen verkehren, und an denen sie meist barfuß herumlaufen. Schwimmbäder, Saunen und Turnhallen erweisen sich nicht selten als Pilzschleuder. Auch der Umkleideraum des Fitnessstudios oder die Dusche am Badesee mahnen zur Obacht. Seien Sie an Plätzen wie diesen übervorsichtig und spülen Sie die Füße vor- und nach der Nutzung der jeweiligen Anlage gründlich ab.
Ein anhaltender Juckreiz am Fuß ist in vielen Fällen der erste Vorbote von Fußpilz. Es folgen Rötungen, Schuppen sowie ein Brennen. In einem solchen Fall dürfen Sie nicht mehr barfuß in der Wohnung herumlaufen und sollten einen Arzt konsultieren. Fußpilzsporen gelten nämlich als besonders hartnäckig und können über Wochen hinweg ansteckend bleiben. Wer nicht aufpasst, kann dementsprechend schnell die gesamte Familie in Mitleidenschaft ziehen. Bereits beim geringsten Verdacht decken Sie sich mit Antifußpilzmittel aus der Apotheke ein.
Die Anwendung, bei der Ihr Arzt gerne wertvolle Tipps gibt, gestaltet sich in der Regel sehr einfach und effektiv. Wenden Sie das jeweilige Medikament mindestens drei, idealerweise vier Wochen regelmäßig an. Im Zuge dessen dürften die Symptome nach und nach verschwinden. Handtücher und Socken waschen Sie derweil stets bei 60 Grad, um auch die letzten Erreger abzutöten. Wer die Hygiene als Fußpilzprophylaxe nicht ernst nimmt, riskiert im Extremfall auch noch Nagelpilzerkrankungen.
aj (CF)
Lesen Sie, was Ihnen bei Verstopfung sonst noch hilft. mehr