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Der Führerschein mit 17 ist ein Versuchsprojekt der Bundesregierung, welches in den vergangenen Jahren zunehmend ausgeweitet wurde. Hierbei können Sie auch als minderjährige Person schon ein Auto steuern. Um den Vorteil nutzen zu können, muss allerdings eine erwachsene Begleitperson mitfahren.
Generell ist der Verkehrsminister in Deutschland immer auf der Suche nach Maßnahmen, die für eine höhere Sicherheit auf den Straßen sorgen. Der Führerschein mit 17 ist ein Pilotprojekt, welches sich mittlerweile etabliert hat. Die Idee dahinter ist relativ einfach: Wer früher lernt ein Auto zu steuern, wird später mehr Erfahrung und Sicherheit ausstrahlen. Sie können also bereits ein Jahr früher als üblich das Kommando im Auto übernehmen. Voraussetzung zum Fahren ist jedoch, dass ein Erwachsener Sie begleitet. Das führt nicht nur zu einem verbesserten Fahrverhalten, sondern kann auch finanzielle Vorteile haben. Laut einem Bericht von Experten werden Sie als Fahranfänger ab dem 18. Lebensjahr in die Schadenfreiheitsklasse eins eingestuft.
Gerade die Höhe der Versicherungsprämie ist für Sie als Anfänger eine große Hürde. Ohne vorherige Fahrkenntnisse werden Sie in die Schadenfreiheitsklasse null eingestuft. Hierbei müssen Sie finanziell mit Sätzen von bis zu 240 Prozent kalkulieren. Die daraus folgenden hohen Summen sind für kaum jemand bezahlbar. Bedenken Sie allerdings, dass die Versicherungen die Sätze nicht zum Ärgernis der Kunden kalkulieren. Alle Auswertungen beruhen auf statistischen Daten, die in den vergangenen Jahren die Unfallentwicklung gemessen haben. Hieraus geht hervor, dass besonders junge Fahrer anfällig für Autounfälle sind. Der ADAC bietet für alle Fahranfänger einige Hilfen, wie Sie die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen können.
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