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Wer Fotos entwickeln möchte, geht heute kaum noch in die Dunkelkammer, sondern lädt die Schnappschüsse einfach auf den Computer, und die Bilder sind fertig. Doch es gibt nicht nur Freunde der Digitalkamera, auch die Entwicklung auf analoge Art und Weise hat noch viele Anhänger.
Die modernen Digicams sind nicht im Ansatz mit den Fotoapparaten der Vergangenheit zu vergleichen. Denn heutzutage übernehmen die immer kleiner werdenden Kameras alle Voreinstellungen fast ganz automatisch. Früher musste „mühevoll“ getestet und nachgestellt werden, bis das Foto perfekt war. Doch wer wirklich wert auf Foto und Entwicklung legt, der erhält auch ein Ergebnis, das ein Computer nicht schafft, denn die Arbeit in der Dunkelkammer ist, wie auch das Fotografieren, eine Kunst für sich.
Daher besitzen viele Fotografen ein eigenes Fotolabor und machen sich mit größter Freude an das eigentliche Entwickeln der Bilder. Hier gelingen mit verschiedenen Techniken ganz besondere Aufnahmen in gestochen scharfer Qualität. Der Vorteil des eigenen Entwicklungs-Labors ist auch die verkürzte Wartezeit, denn die Entwicklung der Schnappschüsse liegt nun in den eigenen Händen.
Ein eigenes Labor empfiehlt sich besonders im Keller, da der meist von den baulichen Voraussetzungen bereits dunkler ist als der Rest des Hauses. Auf jeden Fall sollte die Kammer, wo auch immer sie eingerichtet wird, gut abgedunkelt werden können.
Für ausreichende Belüftung muss ebenfalls gesorgt werden, schließlich wird mit Chemikalien gearbeitet, die Dämpfe absondern. In ein Fotolabor gehört auch eine große Ablage oder die typische Wäscheleine, an der die Fotos trocknen können. Der Raum sollte abschließbar sein, falls Kinder im Haus wohnen.
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