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Fondsgebundene Rentenversicherungen, die einen Fondssparplan mit einer Rentenversicherung kombinieren, werden häufig als "Fondspolicen" vermarktet. Das Konzept dahinter ist simpel: Ein Teil des angesparten Guthabens wird in einen oder mehrere Investmentfonds gesteckt.
Klassische Fondspolicen nutzen die Chancen der Kapitalmärkte und können auf lange Sicht mehr Rendite einfahren als herkömmliche Rentenversicherungsmodelle. Da die Kapitalmärkte gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten unvorhergesehen reagieren können, geht mit diesem Anlagemodell aber ein erhöhtes Risiko einher.
Für gewöhnlich bieten Fondspolicen keine Garantierente - also einen bestimmten Betrag, der unabhängig von der Entwicklung der jeweiligen Fonds zum Renteneintritt bereitgestellt wird. Wem dieses Risiko zu hoch erscheint, kann auch in gemischte Fondspolicen investieren, bei denen lediglich der Überschuss aus den Fonds-Investitionen reinvestiert wird. Hierbei ist wiederum eine Garantierente möglich, wobei damit auch das Renditepotential eingeschränkt wird.
Eine Fondspolice spricht in erster Linie Kunden an, die den festgelegten Beitrag über einen möglichst langen Zeitraum konstant leisten können. Erfolgt dagegen eine vorzeitige Kündigung oder ein Wechsel, ist dies in der Regel mit hohen Kosten verbunden, die das mögliche Plus an Rendite schnell auffressen.
Was die Auswahl der Fonds angeht, kann der Kunde sehr genau mitbestimmen. Ein späterer Wechsel der Fondsauswahl kann in der Regel kostenfrei und ohne Steuernachteil erfolgen.
Stichwort Steuern: Sofern die Laufzeit mindestens 12 Jahre bis zum 60. Lebensjahr beträgt, erfolgt eine Auszahlung der durch die Fondspolice erwirtschafteten Erträge steuerbegünstigt. Davon abgesehen handelt es sich hierbei um einen Sparplan mit Hinterbliebenenschutz, sodass die Angehörigen im Todesfall des Sparers nicht leer ausgehen.
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