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Festplatten-Mythen - Was ist dran?

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Festplatten-Mythen: Was ist dran?

ks (CF)/ niw

Sie läuft und läuft und läuft, und doch wissen nur die wenigsten Computernutzer, wie eine Festplatte funktioniert. So entstanden regelrechte Mythen rund um das Speichermedium. Nicht alle der vermeintlichen Tipps erweisen sich dabei als richtig. Wir verraten Ihnen, was dran ist an so manchen Festplatten-Mythen.

Funktion einer Festplatte

Grundsätzlich gilt: Die Festplatte ist das "Langzeitgedächtnis" eines Computers. Gemeint ist damit, dass hier sämtliche Daten gespeichert werden. Festplatten sind in verschiedensten Varianten erhältlich - intern oder extern. (Welche Vorteile bietet die SSD-Festplatte?) Magnete löschen Daten? Keinesfalls: Die "Süddeutsche" weist darauf hin, dass ein haushaltsüblicher Magnet weder der Festplatte noch Flash- oder SD-Karten Schaden zufügt.

Um die Festplatte ranken sich viele Mythen (Quelle: imago)

Um die Festplatte ranken sich viele Mythen (Quelle: imago)

Unwiederbringliche Dateien

Ebenfalls ein Mythos ist, dass Daten, die aus dem Papierkorb des Desktops gelöscht wurden, unwiederbringlich verloren sind. Mit diversen Suchprogrammen, die man im Internet kostenlos herunterladen kann, lassen sich diese problemlos wiederfinden.

Ein hartnäckiger Mythos besteht darin, dass ein Drücken des "Aus-Knopfs" ohne anständiges Herunterfahren eines PCs die Festplatte schädigt. Auch das ist falsch. Sie sollten jedoch darauf achten, dass beim Ausschalten keine Daten mehr geschrieben werden, denn diese könnten verloren gehen. (Backup - So sichern Sie Ihre Daten auf dem Computer)

Die Festplatte auf Eis legen

Defekte Festplatten funktionieren wieder, wenn Sie sie ins Tiefkühlfach legen. Dieser Mythos geistert in diversen Computer-Foren herum. Dem Datenrettungs-Labor attingo.com zufolge ist von dieser Schocktherapie jedoch dringend abzuraten, denn dies kann zu Dejustierungen und Kurzschlüssen der Festplatte führen - und dann sind die Daten selbst durch Experten nicht mehr zu retten.

Dass der Hersteller einer Festplatte für Datenverluste haftet, ist nicht korrekt. Zwar wird, wie bild.de schreibt, eine defekte Festplatte im Rahmen der Garantie ausgewechselt, die Wiederherstellung der Daten müssen Sie jedoch selbst übernehmen.

Die Lebensdauer einer Festplatte

Die durchschnittliche Lebensdauer einer Festplatte liegt bei fünf bis sieben Jahren. Wenn Sie Datenverluste vermeiden möchten, sollten Sie schon nach drei bis fünf Jahren eine neue Festplatte anschaffen. Das ist ebenso notwendig, wenn Sie ungewöhnliche Geräusche vernehmen. Sie sollten zudem in regelmäßigen Abständen Datensicherungen durchführen.

Aus dem Internet können Sie sogenannte "SMART (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) Programme" verschiedener Hersteller herunterladen. Diese Programme überwachen im Hintergrund beispielsweise die Temperatur oder den Zustand der Festplatte und warnen bei Problemen oder Fehlern. Sie sind jedoch auf die Festplatte beschränkt und sind kein Garant für den Gesamtzustand oder die Stabilität des Systems.

Externe Festplatte: Das müssen Sie beim Kauf beachten


ks (CF)/ niw  

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