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Die christliche Fastenpredigt findet in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern statt und dient dazu, innezuhalten und über sein Leben nachzudenken und darüber, wie man es besser gestalten könnte. Ziel der Fastenpredigt ist es auch, die Gläubigen auf die Feierlichkeiten zur Auferstehung Jesu vorzubereiten.
Die Fastenpredigt wird vor allem in der katholischen Kirche praktiziert und ist Teil der Gottesdienste während der Fastenzeit vor Ostern. Häufig werden die Predigten abends an den sechs Fastensonntagen oder auch unter der Woche vor Ostern durchgeführt. (Christen: Fasten von Aschermittwoch bis Ostern)
Fastenpredigt: Teil des Gottesdienstes während der Fastenzeit (Quelle: imago)
Begleitet wird die Fastenpredigt in der Regel nur von wenigen Liedstrophen, meditativer Musik sowie dem Segen und dem Abschlussgebet. Vor allem in Deutschland und Frankreich gibt es heute wöchentlich stattfindende Fastenpredigten.
Früher wurde in der Fastenzeit auch die Taufe von Erwachsenen durchgeführt. Die Fastenpredigt diente dabei als eine Art Vorbereitung auf die Zeremonie der Taufe. Im Mittelalter wurde auch in den Gottesdiensten, die jeweils sonntags stattfinden, die Fastenpredigt als Pflichtpredigt für die Zeit vor Ostern eingeführt. Damals war es meist so, dass die Predigten von Mönchen abgehalten wurden. Inhalt der Fastenpredigten war damals oft die Erzählung der Passion Christi mit dem Aufruf, sein eigenes Leben zu verändern, um ein neuer, besserer Mensch zu werden.
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