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Wenn Sie ein wenig Abwechslung ins Aquarium bringen möchten, sollten Sie auf Fadenfische setzen. Diese tollen Fische sorgen für außergewöhnliche Effekte im Wasser. Sie können diese stundenlang beobachten und in eine faszinierende Unterwasserwelt im eigenen Wohnzimmer eintauchen.
Es gibt ganz unterschiedliche Fadenfische, Große und Kleine sowie in verschiedenen Farbtönen. Die größeren Fische sind interessanter und werden häufiger fürs Aquarium verwendet. Die Guramis sind Süßwasserfische und gehören der Labyrinthfischgattung an. Den Namen Fadenfische haben sie daher bekommen, weil die Bauchflossen an lange Fäden erinnern. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber um ein Geschmacksorgan, mit dem die Fische ihre Nahrung und andere Gegenstände erkennen können. Die Fische strecken ihre Flossen meistens nach vorne. Kommt ihnen dann ein Gegner zu nahe, wird er gleich abgetastet. Da diese Fische in der Natur immer im trüben Wasser leben, können sie sich mit dieser Technik fast überall orientieren.
Fadenfische sind ziemlich pflegeleicht. Obwohl sie sich im Schlamm wohlfühlen, kann man auch darauf verzichten. Auf jeden Fall sollte man für einige Pflanzen und Dekogegenstände sorgen, dort können sich die Fische optimal verstecken. Der Fadenfisch ist ein sehr bequemer Fisch, deswegen sollte man ihn nicht mit Fischen mischen, die sich schnell bewegen. Auch braucht ein großer Fadenfisch jede Menge Platz. Das Aquarium sollte mindestens ein Meter lang sein und 50 Zentimeter breit beziehungsweise hoch. Nur der blaue Fadenfisch fühlt sich auch in einem 80-Zentimeter-Aquarium wohl. Schaufelfadenfische brauchen sogar noch mehr Platz. Hier sollte man mindestens 120 Zentimeter berechnen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22 und 27 Grad liegen.
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