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Wer über einen Neuwagen nachdenkt, sollte auch einen EU-Import in Betracht ziehen: Hier lassen sich beim Autokauf große Rabatte erzielen. Es gibt aber auch einiges zu beachten, wenn Sie auf diesem Wege ein Auto zum Schnäppchen-Preis ergattern wollen.
Bis zu 37 Prozent Nachlass auf einen Neuwagen können Sie laut "Bild.de" erzielen, wenn Sie sich für einen EU-Import entscheiden. Hierbei handelt es sich um Autos, die eigentlich für den Verkauf in einem anderen EU-Land bestimmt waren. Die Preise für Neuwagen sind im EU-Ausland teilweise erheblich günstiger als in Deutschland. Hinzu kommt, dass deutsche Käufer manche Steuern im Ausland nicht zahlen müssen. Gemeint sind damit beispielsweise Luxussteuern, die im Ausland oft sehr hoch sind. Allerdings ist die Auswahl bei den Fahrzeugen meist beschränkt, sodass Sie nicht jedes Modell mit entsprechend hohen Rabatten bekommen. (Bar zahlen oder finanzieren? Was beim Autokauf besser ist)
Mit EU-Importen lässt sich mitunter eine Menge Geld sparen (Quelle: imago)
Die satten Rabatte der EU-Importe bedeuten keinesfalls, dass die Fahrzeuge qualitativ schlechter sein könnten als die, die Sie in Deutschland erwerben. Besonderes Augenmerk sollten Sie jedoch auf die Ausstattung legen. Die unterscheidet sich nämlich von Land zu Land teils erheblich. Um den tatsächlichen Rabatt beim Autokauf zu errechnen, können Sie beispielsweise die Konfigurationsseiten der Autohersteller verwenden: Online können Sie ein Auto so ausstatten, dass es dem EU-Import gleicht, und anschließend die Preise vergleichen, so der "Stern".
Sollte mit dem Wagen etwas nicht in Ordnung sein, gilt die Herstellergarantie europaweit. Meistens nutzen Autohersteller dieselben Garantiebestimmungen einfach länderübergreifend. Anders sieht es jedoch mit der gesetzlichen Gewährleistung aus, so die "Bild". Hier sollten Sie darauf achten, dass der EU-Importhändler auch als Verkäufer und nicht nur als Vermittler auftritt. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Gewährleistung gegebenenfalls im Importland durchsetzen, so der "Stern". Wenn es also zu einem Problem kommen sollte, dass nur vor Gericht zu lösen ist, findet die Verhandlung im Land des Händlers statt. (Auto-Import: Welche Bestimmungen gibt es beim US-Import?)
Anbieter von Importwagen sind meist kleine Firmen, die in der Regel keinen Verkaufsraum haben, in dem Sie Ihr Wunschfahrzeug besichtigen können. Üblicherweise funktioniert der Autokauf auf Bestellung. "Stern" rät davon ab, größere Anzahlungen zu leisten. Besonders dann, wenn der Importeur als Vermittler auftritt: Da er in diesem Fall rechtlich unabhängig ist, wäre Ihr Geld bei einer Insolvenz verloren.
Vorteilhaft ist es in jedem Fall, wenn der Importeur das gewünschte Auto "auf Lager" hat. So können Sie sich vor dem Autokauf von der Qualität überzeugen. Haben Sie sich entschieden, rät "Bild.de" darauf zu achten, dass alle relevanten Dinge übergeben werden. Neben Fahrzeugschlüsseln, abgestempeltem Serviceheft, Zulassungsbescheinigung und der EG-Übereinstimmungserklärung „COC“ für die Anmeldung, sollten Sie auch nicht die Bescheinigung über die Umsatzsteuer vergessen. (Auto-Finanzierung: Die besten Möglichkeiten)
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