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Der Erste Hilfe-Kurs ist vor der Erlangung des Führerscheins gesetzlich vorgeschrieben. Was vielen Fahranwärtern als lästige Zeitverschwendung erscheint, kann in einer Extremsituation des Straßenverkehrs Leben retten. Nicht zuletzt aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Erste Hilfe-Kurs alle paar Jahre freiwillig zu wiederholen.
Viele Autofahrer erinnern sich mit einem beherzten Gähnen an ihren Erste Hilfe-Kurs im Rahmen der Fahrschulausbildung: Für gewöhnlich müssen die Fahrschüler sechs bis acht Stunden lang Erklärungen des Lehrers lauschen und auch dem einen oder anderen Lehrfilm folgen. Unterhaltsam wird es ernst, wenn es an die ersten Beatmungsübungen an der Plastikpuppe geht. Ein Erste Hilfe-Kurs ist jedoch keinesfalls eine Spaß-Veranstaltung: Die Führerscheinanwärter lernen wichtige Maßnahmen, die Verletzten im Rahmen eines Autounfalls bis zum Eintreffen der Rettungskräfte schon zig Mal das Leben gerettet haben.
Frei nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ vergessen die meisten Teilnehmer eines solchen Kurses das Gelernte spätestens nach dem Erwerb des Führerscheins. Diese Tatsache ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich: Stellen Sie sich vor, dass Sie als Verletzter auf den Notarzt warten müssen, während sich weit und breit kein fähiger, freiwilliger Helfer für die Erstversorgung findet – ein Horrorszenario, das einem die Wichtigkeit eines Erste Hilfe-Kurses eindrucksvoll vor Augen führt.
Gerade wenn der Erste Hilfe-Kurs bereits viele Jahre her ist, sollten Sie Ihre Kenntnisse aus freien Stücken auffrischen. Dafür müssen Sie nicht unbedingt freiwillig einen weiteren Tageskurs belegen. Stattdessen reicht auch die Lektüre einer Erste Hilfe-Anleitung oder das Betrachten eines Lehrfilms.
rk (CF)
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