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Eisen ist ein Spurenelement, das der Körper benötigt, um alle Zellen mit Sauerstoff zu versorgen. Wenn der Eisenbedarf nicht ausreichend gedeckt wird, kommt es zu einem Eisenmangel. Das führt zu Müdigkeit. Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Appetitlosigkeit können dazu kommen. Darum ist es wichtig, bei der Ernährung auf eine ausreichende Aufnahme von Eisen zu achten. In unserer Fotoshow finden Sie eine kleine Übersicht der Lebensmittel, die viel Eisen enthalten.
Männer sollten zur Deckung des täglichen Bedarfs zehn Milligramm pro Tag zu sich nehmen. Frauen haben einen höheren Bedarf aufgrund der Menstruation, nämlich von rund 15 Milligramm Eisen am Tag. Schwangere und auch stillende Frauen haben einen besonders erhöhten Eisenbedarf. Oft empfehlen Frauenärzte darum eine Einnahme von zusätzlichen Eisenpräparaten.
Die Aufnahme von 30 Milligramm bei Schwangeren und 20 Milligramm bei stillenden Frauen wird selten durch die Nahrung abgedeckt. Auch Kinder benötigen im Wachstum mehr Eisen, genauso wie Senioren und Sportler. Menschen, die Blut spenden, ist eine erhöhte Aufnahme ebenfalls zu empfehlen. Bei bestimmten Krankheiten wie Tumoren, Rheuma oder Blutkrankheiten besteht auch ein Mehrbedarf.
Um die Aufnahme von Eisen im Körper zu fördern, ist der Verzehr von Vitamin C, Fruktose und einigen Aminosäuren wichtig. Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln lassen sich sonst schlechter verwerten. Kombinieren Sie darum solche Lebensmittel mit beispielsweise Paprika, Kiwi oder Petersilie. Gute Eisenlieferanten aus tierischen Lebensmitteln sind beispielsweise Schweine- und Kalbsleber. Ein übermäßiger Verzehr von Kaffee oder Tee behindert dagegen die Aufnahmen von Eisen durch die Gerbsäuren (Tannine).
Oft wird der Eisenbedarf nicht ausreichend gedeckt. In Deutschland nehmen 14 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen zu wenig Eisen zu sich. Allerdings ist auch Eisenüberschuss ein ernstzunehmendes Problem.
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