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Eine Reise in die USA gilt als absoluter Klassiker. Nicht zuletzt aufgrund der Vielseitigkeit des Landes sollten Sie sich dieses Vergnügen unbedingt gönnen. So ähnlich die Vereinigten Staaten "unserem" Europa aber auf den ersten Blick sind: Bei näherem Hinsehen zeigen sich erhebliche Unterschiede. Aus diesem Grund sollten Sie einige Tipps beherzigen.
Bereits bei den Vorbereitungen für eine Reise in die USA müssen Sie einige Dinge beachten. Zum Beispiel werden Sie bei der Einreise mit einem Fragebogen konfrontiert, der auf den ersten Blick zum Schmunzeln anregt. Verkneifen Sie sich jedoch das Lachen und beantworten Sie auch Fragen nach Drogenschmuggel oder terroristischen Aktivitäten wahrheitsgemäß und vor allem kommentarlos. Laut „Süddeutscher Zeitung“ kann Ihnen anderenfalls drohen, dass Sie von der Einwanderungsbehörde direkt wieder nach Hause geschickt werden.
Eine Reise in die USA ist aufregend und vielfältig (Foto: imago)
Außerdem benötigen Sie für die Reise in die USA einen sogenannten Visa-Waiver, den Sie möglichst einige Wochen vor Ihrer Abreise im Internet ausfüllen sollten. Dadurch kündigen Sie Ihre Einreise bereits im Vorfeld an und befreien sich von der Visumspflicht insofern Ihr Aufenthalt nicht länger als drei Monate beträgt. Wollen Sie jedoch länger bleiben, brauchen Sie ein Visum, welches Sie beim Amerikanischen Konsulat beantragen müssen.
Besonderheiten, die USA-Reisenden begegnen, sind zahlreich. Der „Focus“ spricht sogar von einem „Kulturschock“ und in der Tat sind einige europäische Verhaltensweisen in den USA tabu. Dies betrifft beispielsweise das Verhalten am Strand. So sollten Sie sich hier stets in angemessener Bademode zeigen und weder oben ohne noch halbnackt baden gehen. Männer sollten den Badeslip, dortzulande "Speedo" genannt, ebenfalls zu Hause lassen und stattdessen zu Badeshorts greifen.
In den USA werden Sie beim Einkaufen von dem vielfältigen Angebot überrascht sein. Ob es Lebensmittel, Haushaltsprodukte, Kinderspielzeug, Technisches oder Kleidung ist, nach dem Sie suchen, an Auswahl wird es Ihnen nicht mangeln. Doch beachten Sie unbedingt, dass die Preismarkierungen im Laden meist ohne Steuern angegeben sind und erst an der Kasse aufgerechnet werden. Der Steuersatz ist abhängig vom Staat und schwankt laut der Handwerkskammer für München und Oberbayern zwischen 4% in Hawaii und knapp 10% in Oklahoma.
Amerikaner gehen oft und gerne aus. In Restaurants wird man empfangen und dann platziert. Einen eigenen Platz sollten Sie sich nur in Fast Food Restaurants suchen. Sind Sie platziert worden, stellt sich der Kellner oder die Kellnerin mit Vornamen vor und erzählt Ihnen über die Empfehlungen des Tages. Lassen Sie sich von dieser Art von Service nicht stören, sondern spielen Sie einfach mit. Auch wenn es Ihnen anfangs etwas persönlich zu sein scheint, Amerikaner sind bedacht darauf, die Privatsphäre zu erhalten und sind stets sehr respektvoll.
Was es hierzulande eigentlich nur in Tankstellen und Raststätten gibt, zieht sich in den USA durch noch weitere Lebensbereiche. So ist der 24-Stunden-Service an sieben Tagen in der Woche in Drogerien, Apotheken, Restaurants und Supermärkten weit verbreitet.
Eine weitere Besonderheit besteht in der Verwendung überschwänglicher Formulierungen. In den USA sind Komplimente oder Fragen nach dem Wohlbefinden eher als Floskeln anzusehen und drücken kein überschwängliches Interesse aus. Sein Sie also nicht verwirrt, wenn Sie einen Laden betreten und Sie mit einem begeisterten "Hey, welcome to our store! How are you doing today?" begrüßt werden. Darauf brauchen Sie nicht detailliert antworten. Ein einfaches Lächeln und "Hello" reicht völlig als Reaktion.
Wenn Sie sich jedoch mit den örtlichen Gepflogenheiten vertraut gemacht haben, liefert Ihnen eine Reise in die USA eine Fülle unterschiedlicher Eindrücke. Da sind beispielsweise die traumhaften Strände Floridas, Kaliforniens oder auf Hawaii. Geheimtipps im Beach-Bereich finden sich indes in South Carolina oder auch Massachusetts.
Wenn Sie Lust auf echte Metropolenluft haben, sollten Sie sich New York oder Chicago ansehen. Filmfans werden natürlich nach Los Angeles bzw. Hollywood pilgern und Hippies zieht das Blumenkinder-Mekka San Francisco geradezu magisch an. Die großen Metropolen der USA bieten in Kultur, Unterhaltung, Shopping und Freizeitangeboten mehr an, als man in ein paar Tagen auch nur ansatzweise erleben kann. Informieren Sie sich deshalb im Internet oder Tourismusbüro über besondere Tipps, so dass sie das meiste aus Ihrem Urlaub herausholen können.
Auch die Südstaaten mit Ihrer herzlichen Gastfreundschaft, der Mittlere Westen, die atemberaubenden Rocky Mountains oder die großen Seen an der Grenze zu Kanada sind eine Reise wert. Die Möglichkeiten einer Amerikareise sind also nahezu unbegrenzt.
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