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Ein Nebenverdienst zum Elterngeld bietet eine Reihe von Vorteilen. Vorderhand sind hier natürlich die Mehreinnahmen zu nennen, die das Elterngeld aufstocken und ein komfortableres Leben ermöglichen. Hinzu kommt, dass Sie auch in der Elternzeit nicht völlig den Kontakt zum Berufsleben aufgeben und mit reduzierter Stundenzahl Ihre angestammte Tätigkeit nicht aus den Augen verlieren.
Ein Nebenverdienst zum Elterngeld kann sich also lohnen, wobei Sie im Vorfeld einige Punkte beachten müssen. Im Vordergrund steht dabei die Limitierung der Stundenzahl. Wenn Sie hier die Summe von 30 Stunden in der Woche überschreiten, müssen Sie sich auf empfindliche Kürzungen beim Elterngeld einstellen. Zudem sind Sie von Gesetz wegen dazu verpflichtet, jeden Nebenverdienst zum Elterngeld zu melden. Hierzu nutzen Sie den entsprechenden Ausfüllbogen „Einkommen nach der Geburt“.
In den meisten Fällen kann sich das Annehmen eines Nebenjobs lohnen. Der Nebenverdienst zum Elterngeld wird bei der Berechnung vom bisher erwirtschafteten durchschnittlichen Nettoeinkommen abgezogen. Hiervon erhalten Sie dann 67 Prozent als Elterngeld. Als Faustformel für den Nebenverdienst zum Elterngeld gilt dabei, dass Sie rund ein Drittel mehr Einkommen erhalten als ohne die Annahme einer Tätigkeit. Besonders lohnenswert ist der Nebenverdienst zum Elterngeld dabei, wenn Sie lediglich über ein geringes Einkommen verfügen oder wenn Sie sich die Elternzeit mit Ihrem Ehepartner aufteilen.
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