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Das Kloster gilt als der Inbegriff der Ruhe. An einem solchen Ort können die Menschen unserer scheinbar vollends rastlosen Gesellschaft zum inneren Frieden finden, den Sinn des Lebens erfahren und Kraft für neue Vorhaben tanken.
Nach Definition beschreibt ein Kloster eine Anlage, in der Menschen (in der Regel Nonnen oder Mönche) ganz und gar der Ausübung ihrer jeweiligen Religion nachgehen. Im Gegensatz zum weit verbreiteten Irrglauben ist ein Kloster keine Kirche im klassischen Sinne, sondern vielmehr eine Einrichtung, die in einer besonderen Nähe zum Glauben steht. Deutschland umfasst bis heute sehr viele katholische Klöster. Ähnliche Einrichtungen gibt es weltweit, so unter anderem auch für die Ausübung hinduistischer und buddhistischer Traditionen.
Der Tagesablauf im Kloster ist zumeist so, wie man ihn aus verschiedenen Filmen her kennt: Die Gemeinschaft beschränkt sich auf das Nötigste. Es gibt keine Elektronik, keine Telefone und keinen Fernseher. Stattdessen ist der Tag beispielsweise von gemeinsamen Mahlzeiten, wohltätigen Arbeiten oder der Pflege der Gartenanlage geprägt. Gesprochen wird dabei eher selten, so dass im Innenhof eines Klosters häufig gespenstische Ruhe herrscht. Was angesichts der heutzutage allgegenwärtigen Reizüberflutung fast schon surreal wirkt, blickt auf eine lange Tradition zurück: Die ersten Klöster sind bereits im vierten Jahrhundert entstanden und kommen ursprünglich aus Palästina und Ägypten.
Zu den ersten Kloster-Anlagen auf europäischem Boden gehört unter anderem die Abtei „St. Maximin“ in Trier, die bis heute zu den einflussreichsten Benediktinerklöstern der Welt zählt. Die Benediktiner sind ein Orden innerhalb der römisch-katholischen und evangelisch-lutherischen Kirche, die bis heute unzählige Kloster-Anlagen pflegen und betreiben.
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