jk (CF)
Seit Einführung der Riester-Rente nutzen mehr und mehr Menschen die staatlich geförderte, private Altersvorsorge. Die Sparformen der Riester-Rente sind vielfältig, und entsprechend gibt es eine Reihe unterschiedlicher Möglichkeiten, wie Sie Ihre spätere Rente nachhaltig aufbessern können. Eine Entscheidung darüber, welche Sparformen der Riester-Rente in Frage kommen und welche nicht, ist stets individuell zu treffen.
Laut „Süddeutscher Zeitung“ sind fünf Sparformen der Riester-Rente zu unterscheiden. Allen Produkten ist gemeinsam, dass Sie staatliche Zulagen beantragen können und so bis zu 200 Prozent „geschenkt“ bekommen. Zudem zeichnen sich die einzelnen Sparformen der Riester-Rente dadurch aus, dass keinerlei Verlustrisiko entsteht. Unabhängig davon, für welche Form Sie sich entscheiden, ist immer gewährleistet, dass Sie die eingezahlten Beträge sowie Zulagen bei Rentenbeginn zurückerhalten. Die einzelnen Sparformen der Riester-Rente sind eine klassische Riester-Rentenversicherung, Riester-, Bank- oder Fondssparpläne, Wohn-Riester sowie eine fondsgebundene Riester-Rentenversicherung. (Die Riester-Rente hat viele Gesichter - Ein Vergleich lohnt sich)
Die Riester-Rente bietet viele Möglichkeiten (Foto: imago)
Wenn Sie sich für die private Altersvorsorge mit Riester-Zuschuss entscheiden, stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten offen. Die Grundzulage beträgt jährlich maximal 154 Euro, zudem erhalten Sie für jedes Kind, das einen Kindergeldanspruch hat, noch einmal 185 Euro. Für Kinder, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, erhalten Sie laut „Spiegel“ sogar einen Zuschuss von 300 Euro. Damit nicht genug, denn auch bei der Einkommenssteuererklärung zeigen sich die Vorteile der Sparformen der Riester-Rente. Eingezahlte Beiträge können problemlos steuerlich geltend gemacht werden. (Was bringt mir die Riesterrente?)
Die Förderung ist bei allen Sparformen der Riester-Rente identisch. Unterschiede zeigen sich jedoch in der Rendite der einzelnen Riester-Produkte. Die klassische Riester-Rentenversicherung bietet mindestens 2,25 Prozent und eine Garantie über die eingezahlten Beträge. Sie eignet sich vor allem für die heute 40- bis 50-Jährigen. Ein Riester-Banksparplan ist ebenfalls für ältere Sparer geeignet und bietet Renditen zwischen drei und sechs Prozent, während die Möglichkeiten eines Fondssparplans eher von jüngeren Sparern genutzt werden. Renditeaussichten: bis zu zehn Prozent.
Wenn Sie die Möglichkeit eines Immobilienkaufs in Betracht ziehen, sollten Sie Wohn-Riester ins Auge fassen, und zuletzt steht mit der fondsgebundenen Riester-Rentenversicherung auch eine Mischform aus einer klassischen Rente mit Fondsanteilen zur Verfügung.
jk (CF)
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