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Die Seitenlinie eines Gebrauchtwagens ist ein wichtiges Indiz für die Unfallfreiheit des Fahrzeugs: Verläuft diese nicht gleichmäßig, hat womöglich ein Zusammenstoß stattgefunden.
Ein unfallfreies Fahrzeug legt Langlebigkeit nahe. Fahrzeuge, die schon einen Unfall hatten, könnten dagegen Reparaturkosten nach sich ziehen. Nicht selten werden Gebrauchtwagen, die bereits in Unfälle verwickelt gewesen sind, als unfallfrei angepriesen. Obwohl die Angaben des Verkäufers in den allermeisten Fällen zutreffen, sollten Sie die Unfallfreiheit mit einem kurzen Blick auf den Prüfstand stellen: Die Seitenlinie, die stets ein Stück oberhalb der Türgriffe verläuft, ist dabei der wichtigste Indikator.
Um die Seitenlinie zu erfassen, muss das Fahrzeug frisch gewaschen in einer ausreichend beleuchteten Umgebung (idealerweise bei Tag im Freien) abgestellt werden. Hocken Sie sich neben das Vorderrad hin und suchen Sie die feine Line, an der durch den Lichteinfall eine feine Spiegelung nach oben hin entsteht.
Diese Linie muss kerzengerade über die gesamte Fahrzeuglänge hinweg verlaufen. Sind dagegen Unterbrechungen zu sehen, war der Gebrauchtwagen mit großer Wahrscheinlichkeit in einen Unfall verwickelt. Im nächsten Schritt überprüfen Sie, ob auch die Seitenlinie auf der anderen Seite einen ähnlichen Verlauf hat. Sind dieselben Abweichungen zu erkennen, lag womöglich ein erheblicher Unfallschaden vor.
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