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Der Kölner Karneval ist eine absolute Besonderheit im närrischen Faschingstreiben. "Kölle Alaaf" schallt es durch die Hochburg des deutschen Karnevals und bringt unzählige Menschen während der "tollen Tage" in ausgelassene Feierstimmung.
Den typischen Narrenruf „Kölle Alaaf“ gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Der ursprüngliche Trinkspruch ist neben dem Mainzer „Helau“ der bedeutendste Schlachtruf der Karnevalisten. Der Kölner Karneval blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seine heutige Form nahm er seit dem Jahr 1823 an: Zu dieser Zeit wurde der Kölner Karneval neu reformiert und ein Festkomitee gegründet, das bis heute das offizielle Kölner Karnevalsprogramm koordiniert. (Warum feiern wir überhaupt Fasching?)
Eine Besonderheit im Kölner Karneval stellt zweifelsfrei das Kölner Dreigestirn dar. Als Einheit aus dem Helden Prinz Karneval, der Kölner Jungfrau und dem Kölner Bauer existiert das Dreigestirn seit dem Jahr 1870. Aber erst seit 1938 wird es auch so bezeichnet.
Anfangs wurde Prinz Karneval noch von Prinzessin Venetia begleitet, diese Figur verschwand aber wieder aus dem Kölner Karneval. Dafür sind Bauer und Jungfrau auch heute noch echte Symbolfiguren. Das Kölner Dreigestirn wird von den im Festkomitee organisierten Karnevalsvereinen gestellt. (Die Besonderheiten des Karnevals in Mainz)
Urkölsche Bands mischen den Kölner Karneval jedes Jahr so richtig auf und stellen eine absolute Besonderheit im Faschingstreiben dar. Jeder Besucher spürt bei diesen Bands die Verbundenheit zur Stadt und zum Kölner Karneval. Die Lieder sind volksnah und erzählen von den Menschen. Vor allem die Musik der „Bläck Fööss“, der „Höhner“ und der „Brings“ begeistert das Publikum. (Rosenmontag: Der Höhepunkt des Karnevals)
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