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Wenn Ihre Katze deutliches Übergewicht mit sich herumschleppt, ist eine Diät auf kurz oder lang die einzige Konsequenz. Ansonsten provozieren die Extrapfunde nicht nur verschiedene Krankheiten, sondern führen auch zu einem allgemeinen Unwohlsein des Gemüts.
Die Maßnahmen, die zur Gewichtsreduzierung führen, unterscheiden sich nicht großartig vom Menschen: Verhindern Sie einen ständigen Zugang zu Lebensmitteln und führen Sie stattdessen feste Fütterungszeiten ein. Zunächst dürfte das Tier sehr launisch reagieren. Mit der Zeit gewöhnt es sich jedoch an die neuen Zeiten und nimmt diese beschwerdefrei hin. Im nächsten Schritt müssen Sie zwangsläufig den Speiseplan anpassen: Energiereiche Kost weicht bevorzugt speziellem Diätfutter. Diesbezüglich können Sie der Fachhandel und der Tierarzt beraten. Längst muss damit keine einfallslose, geschmacksarme Kost mehr einhergehen: Diätfutter von heute erlaubt durchaus eine abwechslungsreiche Ernährung.
Achten Sie stets darauf, ob die Katze ihr Schälchen leerfuttert. Ist dies dauerhaft nicht der Fall, portionieren Sie beim nächsten Mal feiner. Auch können Sie einen Teil des Nassfutters durch Trockenfutter ersetzen. Auch hier müssen Sie darauf achten, dass die Katze nicht jederzeit Zugang zu den Lebensmittel hat. Sie dürfen allerdings nicht gänzlich auf Nassfutter verzichten, da es einen Großteil des Flüssigkeitsbedarfs abdeckt.
Neben der Ernährungsumstellung kommt der füllige Stubentiger um regelmäßige Bewegung nicht herum. Animieren Sie das Tier ganz bewusst zum Toben, indem Sie mit ihm spielen oder Spaziergänge unternehmen. Beachten Sie, dass der Körper gerade am Anfang sehr schnell aus der Puste kommt: Steigern Sie das Pensum daher langsam, aber stetig.
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